Asien-Währungen stürzen ab: Greifen Japan und Korea jetzt ein?

Quelle Fxstreet

Der japanische Yen (JPY) und der südkoreanische Won (KRW) haben in den vergangenen drei Monaten deutlich gegenüber dem US-Dollar (USD) nachgegeben und Warnungen aus Tokio und Seoul ausgelöst. Die Bank of Japan (BoJ) könnte Zinserhöhungen vorziehen, um die importierte Inflation einzudämmen, während die Bank of Korea (BoK) die Schwäche des Won als Hemmnis für geldpolitische Lockerungen bezeichnet. Bewegungen im Währungspaar USD/JPY dürften auch den USD/KRW beeinflussen, da die Risiken von Devisenmarktinterventionen steigen, merkt Philip Wee, Senior-Devisenstratege bei DBS, an.

BoJ signalisiert mögliche frühere Zinserhöhung angesichts Yen-Schwäche

„Wir sind zunehmend besorgt über steigende Interventionsrisiken beim Yen und beim Won. Beide Währungen haben in den vergangenen drei Monaten mehr als fünf Prozent gegenüber dem US-Dollar verloren und dabei in der vergangenen Woche kurzzeitig die Gewinne des laufenden Jahres wieder abgegeben. Die Finanzminister in Tokio und Seoul haben einseitige und spekulative Bewegungen an ihren Devisenmärkten offen angesprochen.“

„Angesichts einer übermäßigen Währungsschwäche, die die importierte Inflation anheizt, hat die Bank of Japan betont, dass sie ihren Zeitplan für eine Zinserhöhung vorziehen könnte, ohne das Ende der Lohnverhandlungen im kommenden Frühjahr abzuwarten. Die Bank of Korea machte hingegen die Schwäche des Won dafür verantwortlich, dass ihr Spielraum für Zinssenkungen zur Stützung der Binnenkonjunktur begrenzt ist.“

„Im Gegensatz zu Seoul hat Tokio seine Interventionsschwelle klar benannt und bereits eingegriffen, bevor USD/JPY die Marke von 160 erreichte. Als Japan im Juli 2024 am Devisenmarkt intervenierte, fiel USD/JPY deutlich von einem 38-Jahres-Hoch bei 162. Angesichts der in diesem Jahr hohen Korrelation mit dem Yen auf indexierter Basis ist damit zu rechnen, dass ein Rückgang von USD/JPY auch den USD/KRW nach unten zieht.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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