DXY: Risiko eines Rebound bleibt vorerst wahrscheinlich - OCBC

Quelle Fxstreet

DerUS-Dollar (USD) stieg leicht an, da die Frist für die Einführung von Gegenseitigkeitszöllen am 2. April näher rückt. Beamte sagten, dass Trump weitreichende gegenseitige Zölle auf Nationen oder Blöcke ankündigen wird, aber einige davon ausschließen wird. Der DXY lag zuletzt bei 104, so die OCBC-FX-Analysten Frances Cheung und Christopher Wong.

Der USD könnte in nächster Zeit weiterhin besser bewertet sein

„Bislang plant die Trump-Administration keine separaten, sektorspezifischen Zölle, die auf der gleichen Veranstaltung vorgestellt werden sollen. Es wurde auch erwähnt, dass nur Länder, die keine Zölle gegenüber den USA erheben und mit denen die USA einen Handelsüberschuss haben, im Rahmen des Gegenseitigkeitsplans nicht mit Zöllen belegt werden. Wahrscheinlich sind also Australien, Singapur, Hongkong und vielleicht auch das Vereinigte Königreich ausgeschlossen, während China, die EU, Südkorea, Japan, Indien und Thailand zu den Ländern gehören, die betroffen sein könnten (weil sie Zölle auf US-Waren erheben und einen Handelsüberschuss mit den USA haben).

„Die Einführung von Zöllen kann die Stimmung beeinträchtigen und zu einem Anstieg des USD führen. Währungen wie KRW, JPY, CNH, MYR und IDR könnten in nächster Zeit unterminiert werden. Darüber hinaus besteht weiterhin eine gewisse Vorsicht hinsichtlich der Ansteckungsgefahr für die Schwellenländer. Die Verhaftung und anschließende Inhaftierung des Bürgermeisters von Istanbul am Wochenende könnte die Lira und die EM-FX heute weiter belasten. Der Zollkrieg und die anhaltenden Ängste vor einer Ansteckung der Schwellenländer können die Risikostimmung beeinträchtigen.

„Der USD könnte in nächster Zeit weiterhin besser bewertet sein. Das tägliche Momentum ist leicht zinsbullisch geworden, während der RSI gestiegen ist. In der Zwischenzeit bleibt das Risiko eines Rückschlags wahrscheinlich. Widerstand liegt hier bei 104 (61,8% Fibo-Retracement vom Oktober-Tief zum Januar-Hoch), 104,40 und 105 (50% Fibo, 21, 200 DMAs). Unterstützung bei 103,10, 102,50 (76,4% Fibo).“

 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Autor  FXStreet
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Autor  FXStreet
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