WTI hält sich über 59,00 USD, während die Versorgungsrisiken zunehmen
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Der WTI-Preis steigt, da die Versorgungsrisiken angesichts der eskalierenden Unruhen im Iran zunehmen.
Trump warnte Teheran vor Gewalt gegen Demonstranten, während der Iran vor einer US- oder israelischen Intervention warnte.
Die Ölgewinne könnten durch die erwartete Wiederaufnahme der venezolanischen Exporte und Prognosen eines Marktüberangebots begrenzt sein.
Der Preis für West Texas Intermediate (WTI)-Öl setzt seine Gewinne den dritten Tag in Folge fort und wird am Montag im asiatischen Handel bei rund 59,10 USD pro Barrel gehandelt. Die Rohölpreise steigen, da die Versorgungsrisiken angesichts der eskalierenden Proteste im Iran zunehmen. Das Land exportiert nahezu 2 Millionen Barrel pro Tag (bpd) und ist der viertgrößte Produzent der OPEC, was jede Eskalation zu einer erheblichen Bedrohung für die globale Versorgung macht.
Die Unruhen befinden sich in der dritten Woche und haben Berichten zufolge Hunderte von Leben gefordert, während die Behörden eine härtere Reaktion signalisieren. US-Präsident Donald Trump warnte Teheran vor dem Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten und deutete mögliche Maßnahmen an, falls die Repression eskaliert, während iranische Beamte vor einer US- oder israelischen Beteiligung warnten.
Die Ölpreisgewinne könnten durch die Erwartungen begrenzt werden, dass die venezolanischen Exporte nach dem Sturz von Präsident Nicolas Maduro wieder aufgenommen werden könnten, sowie durch Prognosen eines Marktüberangebots in diesem Jahr. Trump sagte letzte Woche, dass Caracas bereit sei, bis zu 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl an die Vereinigten Staaten zu übergeben, so Reuters.
Die Unsicherheit über die Rohöl-Lieferungen aus Venezuela bleibt bestehen, da sich die US-Politik und Sanktionen auf die Aussichten für die Ölströme auswirken. Trump warnte auch Kuba, dass die venezolanische Öl- und Finanzhilfe gekürzt werde, es sei denn, die kubanischen Führer erreichen eine Vereinbarung mit Washington.
In der Zwischenzeit beobachten die Händler auch mögliche Versorgungsunterbrechungen aus Russland angesichts der laufenden ukrainischen Angriffe auf russische Energieanlagen und der Aussicht auf strengere US-Sanktionen gegen die russische Energie.
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