Fed-Chef Powell: Neue Bedrohung betrifft nicht seine Aussage oder das Renovierungsprojekt, sondern ist ein Vorwand

Quelle Fxstreet

Der Vorsitzende der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, erklärte in einer Stellungnahme, dass das US-Justizministerium ihm im Zusammenhang mit seiner Senatsanhörung im vergangenen Juni, in der er die geschätzte Renovierung von 2,5 Milliarden USD besprach, mit strafrechtlichen Anklagen gedroht hat. Powell bezeichnete diesen Schritt als beispiellos und als direkte Herausforderung der Unabhängigkeit der Fed.

Wichtige Zitate

Am Freitag wurden Vorladungen der Grand Jury zugestellt.

Die neue Bedrohung betrifft nicht seine Aussage oder das Renovierungsprojekt, sondern ist ein Vorwand.

Die Aussage betraf die mehrjährige Renovierung historischer Gebäude.

Das Justizministerium drohte am Freitag mit einer strafrechtlichen Anklage im Zusammenhang mit seiner Senatsanhörung im vergangenen Juni.

Ich habe meine Pflichten ohne politische Angst oder Begünstigung erfüllt und werde dies weiterhin tun.

Die Drohung mit strafrechtlichen Anklagen ist eine Folge der Entscheidung der Fed, die Zinssätze auf der Grundlage ihrer Einschätzung des öffentlichen Interesses und nicht der Präferenzen des Präsidenten festzulegen.

Das übergeordnete Thema ist, ob die Federal Reserve weiterhin die Zinssätze auf der Grundlage von Beweisen und Wirtschaftlichkeit festlegt oder ob sie durch politischen Druck und Einschüchterung gelenkt wird.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US-Dollar-Index (DXY) bei etwa 98,95 gehandelt, was einem Rückgang von 0,18 % im Tagesverlauf entspricht.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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