USD/CHF setzt seinen Anstieg am Dienstag den fünften Handelstag in Folge fort, da der US-Dollar (USD) vor der geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch fest nachgefragt bleibt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert das Paar bei rund 0,8191 und damit nahe den zuletzt am 29. Juli gesehenen Niveaus.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen abbildet, notiert bei rund 99,60, liegt damit 0,11% im Tagesplus und nahe einem Zwei-Wochen-Hoch.
Die Märkte preisen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte (bps) nahezu vollständig ein, was die erste Anhebung der Zentralbank seit 2023 wäre. Die mit dem Krieg im Nahen Osten verbundenen hohen Ölpreise verstärken den Inflationsdruck, treiben die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben und stärken die Erwartung, dass die Kreditkosten länger erhöht bleiben werden.
Vor diesem Hintergrund bleibt der Schweizer Franken (CHF) anfällig für weitere Verluste. Die Währung gehörte im vergangenen Quartal zu den schwächsten Performern, da das niedrige Inflationsumfeld in der Schweiz es der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ermöglichte, ihren Leitzins bei 0% zu belassen.
Das breite Zinsgefälle veranlasst Anleger dazu, den Schweizer Franken als Finanzierungswährung zu nutzen, wodurch Kapital in höher verzinsliche Währungen wie den US-Dollar fließt und USD/CHF gestützt bleibt.

Auf dem Tageschart behält USD/CHF einen konstruktiven bullischen Bias bei, da das Paar über den 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Simple-Moving-Averages (SMAs) bleibt, die sich grob zwischen 0,81 und 0,79 ballen.
Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 64 und eine positive, steigende Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie deuten beide auf ein sich verstärkendes Aufwärtsmomentum hin, obwohl sich das Paar dem nahen Widerstand nähert und bei nachlassenden Gewinnen in eine gewisse Konsolidierung übergehen könnte.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei der horizontalen Begrenzung bei 0,8200, gefolgt von einer weiteren Barriere bei 0,8350, die überwunden werden müsste, um die Erholung auszuweiten.
Auf der Unterseite bietet der 50-Tage-SMA nahe 0,8101 unmittelbare Unterstützung, gefolgt vom 100-Tage-SMA bei rund 0,8016 und dem 200-Tage-SMA nahe 0,7938, während ein tieferer Rückgang auf den vorherigen horizontalen Boden bei 0,7800 blicken würde, um einen korrigierenden Pullback zu begrenzen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)