Das Paar USD/JPY kämpft damit, die gute Erholung vom Vortag aus den unter 159,00 liegenden Bereichen, die als Reaktion auf die hawkische Pause der Bank of Japan (BoJ) erreicht wurden, zu nutzen, und schwankt während der asiatischen Sitzung am Mittwoch in einer Spanne. Die Kassakurse halten sich stabil über dem Bereich von 159,50, während Händler auf die entscheidende FOMC-Entscheidung als bedeutenden Impulsgeber angesichts gemischter Signale blicken.
Im Vorfeld des wichtigen Ereignisrisikos der Zentralbank bleibt die Unsicherheit über die US-Iran-Friedensgespräche ein Rückenwind für den sicheren Hafen US-Dollar (USD). Darüber hinaus untergraben wirtschaftliche Sorgen aufgrund anhaltender Energieversorgungsstörungen durch die Straße von Hormus den japanischen Yen (JPY) und stützen das Paar USD/JPY. Interventionsängste begrenzen jedoch tiefere Verluste des JPY und deckeln das Währungspaar.
Aus technischer Sicht schwanken die Kassakurse, abgesehen von einigen reflexartigen Reaktionen, seit etwa eineinhalb Monaten in einer vertrauten Bandbreite. Vor dem Hintergrund einer soliden Erholung vom im Februar berührten 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) könnte die bandgebundene Kursentwicklung weiterhin als bullische Konsolidierungsphase eingestuft werden, was die Aussicht auf eine weitere Aufwertung des USD/JPY unterstützt.
Unterdessen deutet der tägliche Relative Strength Index (RSI) um 56 auf ein moderates Aufwärtsmomentum hin. Allerdings weist ein leicht negatives Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Signal auf ein gewisses anhaltendes Konsolidierungsrisiko hin. Gemischte Momentum-Oszillatoren machen es daher ratsam, auf eine nachhaltige Stärke und Akzeptanz über der psychologischen Marke von 160,00 zu warten, bevor Händler neue bullische Positionen im USD/JPY-Paar eingehen.
Auf der Unterseite zeigt sich erste Unterstützung um 159,60 vor der Marke von 159,00 und der horizontalen Zone bei 158,50-158,45, wobei eine stärkere zugrundeliegende Nachfrage an der unteren Grenze der Handelsspanne unter 158,00 zu beobachten ist. Ein Tagesschlusskurs unterhalb dieses Bereichs würde die bullische Struktur schwächen, während ein Halten darüber den breiteren Aufwärtstrend intakt hält und das Paar USD/JPY in Position bringt, die Gewinne wieder aufzunehmen, sobald die kurzfristige Konsolidierungsphase nachlässt.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.