Das Pfund Sterling (GBP) handelt am Donnerstag niedriger gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern vor der Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) um 12:00 Uhr GMT.
Die Anleger erwarten, dass die BoE die Zinssätze unverändert bei 3,75 % belässt, mit einer Abstimmung von 7-2, da die Zentralbank die Borrowing Rates in ihrer letzten Sitzung im Dezember gesenkt hat und angedeutet hat, dass die Geldpolitik auf einem „allmählichen Abwärtspfad“ bleiben wird. Die Mitglieder des Monetary Policy Committee (MPC), Swati Dhingra und Alan Taylor, werden voraussichtlich die Befürworter einer weiteren Zinssenkung um 25 Basispunkte (bps) sein.
Vorausgesetzt, dass die BoE den Status quo beibehält, wird der Haupttreiber für die britische Währung der Monetary Policy Report und die Pressekonferenz von Gouverneur Andrew Bailey sein, die neue Hinweise auf die Zinsperspektiven liefern würden.
Die BoE-Vertreter werden wahrscheinlich die Fortsetzung des geldpolitischen Lockerungspfades unterstützen, da die Beschäftigungsbedingungen schwach bleiben und die Preisdruckerwartungen in naher Zukunft wieder auf das Ziel von 2 % der Zentralbank zurückkehren sollen. Die ILO-Arbeitslosenquote blieb in den letzten zwei Monaten mit 5,1 % hoch, dem höchsten Niveau seit Januar 2021.
In der letzten geldpolitischen Sitzung prognostizierte die BoE, dass die Inflation im zweiten Quartal 2026 wieder das Ziel von 2 % erreichen wird; jedoch beschleunigten sich die Preisdruckerwartungen im Dezember, nachdem sie im Oktober und November nachgelassen hatten.
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GBP/USD handelt niedriger bei etwa 1,3623 zum Zeitpunkt des Schreibens. Der Preis hält sich über dem steigenden 20-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,3601, was die kurzfristige Tendenz nach oben orientiert. Der 20-Tage-EMA ist steigend, und fortgesetzte Schlusskurse über ihm würden eine Trendverlängerung begünstigen.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 55 (neutral) hat sich von vorherigen überkauften Werten zurückgezogen, was darauf hindeutet, dass das bullische Momentum abgekühlt ist, aber weiterhin auf der positiven Seite der Mittellinie bleibt.
Das Momentum würde sich verbessern, wenn der Preis weiterhin über dem Durchschnitt bleibt, und Rücksetzer würden bei den ersten Tests des 20-Tage-EMA bei 1,3601 unterstützt. Ein Durchbruch unter diese Barriere könnte die Tendenz nach unten verschieben und eine tiefere Retracement in Richtung der psychologischen Marke von 1,3500 offenbaren. Nach oben hin werden das Hoch vom 4. Februar bei 1,3733 und das Vierjahreshoch bei 1,3870 wichtige Barrieren sein.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.