Die Indische Rupie (INR) fällt am Mittwoch zu Handelsbeginn auf ein Rekordtief gegenüber dem US-Dollar (USD) bei 91,58. Der USD/INR springt auf fast 91,58, da die Indische Rupie aufgrund des kontinuierlichen Abflusses ausländischer Mittel aus dem indischen Aktienmarkt und der risikoscheuen Marktstimmung angesichts der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und der Europäischen Union (EU) über Grönland unter starkem Verkaufsdruck steht.
Ausländische institutionelle Investoren (FIIs) verkaufen kontinuierlich ihre Anteile am indischen Aktienmarkt aufgrund des Fehlens einer Handelsabkommenankündigung zwischen den USA und Indien, was die Nachfrage nach US-Dollar unter indischen Importeuren aufrechterhält. Bisher waren FIIs im Januar an 12 von 13 Handelstagen Nettoverkäufer und haben Anteile im Wert von 32.253,55 Crore Rs. verkauft.
Der kontinuierliche Abfluss ausländischer Mittel aus dem indischen Aktienmarkt belastet die indischen Börsen erheblich. Der Nifty50 ist um fast 4,3 % auf etwa 25.250 gefallen, nachdem er am 5. Januar sein höchstes Niveau von 26.373 erreicht hatte.
Die Handelskonflikte zwischen den USA und Indien wurden durch die Verhängung von 25 % Strafzöllen Mitte 2025 durch Washington auf Importe aus Neu-Delhi für den Kauf von Öl aus Russland verursacht.
In Zukunft wird der wichtigste Auslöser für die Indische Rupie die Ankündigung des Haushaltsplans für das Haushaltsjahr (FY) 2026-2027 am 1. Februar sein.

Im Tageschart handelt der USD/INR bei 91,5880. Der 20-Tage-EMA bei 90,5878 steigt und unterstützt den Anstieg, wobei der Preis über dieser dynamischen Basis bleibt. Der RSI bei 71 (überkauft) bestätigt ein gestrecktes Momentum, das eine sofortige Fortsetzung bremsen könnte. Die erste Unterstützung liegt beim steigenden EMA, und eine Konsolidierung über diesem Maßstab würde helfen, den kurzfristigen Trend zu stabilisieren.
Mit dem ansteigenden EMA bleibt der Weg des geringsten Widerstands nach oben gerichtet, und Rückgänge in Richtung des Durchschnitts würden als erneuter Test der Unterstützung betrachtet. Eine Moderation des RSI unter 70 würde auf eine gesunde Momentum-Rücksetzung hinweisen, ohne den bullishen Bias zu untergraben. Insgesamt begünstigt das Setup eine Fortsetzung, solange das Paar über dem steigenden EMA bleibt; ein klarer Bruch unter diesen Maßstab würde Raum für einen tieferen Rückgang schaffen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.