Gold markiert am dritten Tag in Folge neue Rekorde – „Sell America“ drückt den Dollar und stützt XAU/USD
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Gold (XAU/USD) setzt am Mittwoch seine Wochenrally fort und erreicht in der Asien-Session zum dritten Mal hintereinander neue Allzeithochs.
Auslöser sind neue Handelskriegsängste rund um Trumps Zoll-Drohungen gegen acht europäische Länder im Streit über Grönland – die Volatilität zieht spürbar an, Risikoappetit sinkt.
Gleichzeitig rutscht der US-Dollar in der „Sell America“-Bewegung auf ein nahezu zweiwöchiges Tief, was den Anstieg zusätzlich befeuert, auch wenn überkaufte Signale kurzfristig bremsen könnten.
Gold (XAU/USD) bleibt am Mittwoch klar im Aufwärtstrend und schiebt sich in der Asien-Session weiter auf neue Rekordstände. US-Präsident Donald Trump hatte mit neuen Zöllen gegen acht europäische Länder gedroht, die seinen Plan, Grönland zu erwerben, abgelehnt haben – ein Impuls, der die Volatilität nach oben treibt und Anleger erneut in klassische Safe-Haven-Assets lenkt. Angetrieben von dieser Gemengelage sprang das Edelmetall in der letzten Stunde bis in den Bereich von $4.850.
Zusätzlichen Rückenwind liefert die schwache US-Währung: Trumps Zoll-Rhetorik hat den sogenannten „Sell America“-Trade wiederbelebt und den US-Dollar am Dienstag auf ein nahezu zweiwöchiges Tief gedrückt. Gleichzeitig wurden die Erwartungen an eine aggressivere Lockerung der US-Geldpolitik zurückgenommen – das begrenzt weitere Dollar-Verluste und könnte, zusammen mit kurzfristig überdehnten Kursen, den nicht verzinslichen Goldpreis vorerst etwas einbremsen.
Daily Digest Market Movers: Gold bleibt in der globalen Flucht in Sicherheit gefragt
Neue Handelsfriktionen im Zuge der eskalierenden Grönland-Spannungen verunsichern die Märkte und treiben Investoren in traditionelle Safe-Haven-Anlagen – Gold markiert am Mittwoch ein weiteres Rekordhoch.
Trump sagte am Dienstag, es gebe „no going back“ bei seinem Plan, Grönland zu erwerben. Er verwies dabei auf Sicherheitsfragen in der Arktis und argumentierte, Dänemark könne Grönland nicht ausreichend schützen.
Trump ergänzte, Grönland sei „imperative“, und drohte europäischen Verbündeten mit Zöllen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte, Respekt und Kooperation – nicht Zwang – müssten das Verhältnis unter Verbündeten prägen.
Während die Beziehungen zwischen den USA und Europa wegen der strategischen Bedeutung Grönlands angespannt blieben, sorgte ein deutlicher Renditeanstieg am Anleihemarkt für zusätzliche Unruhe – ein weiterer Faktor, der Gold stützt.
Anleger trennten sich angesichts der Unsicherheit, möglicher Gegenmaßnahmen und einer beschleunigten De-Dollarisierungstendenz vom US-Dollar. Das gibt dem Edelmetall zusätzlich Schub und verstärkt die Aufwärtsbewegung.
Zudem reduzierten Händler ihre Wetten auf zwei weitere Zinssenkungen der US-Notenbank im Jahr 2026, nachdem Trump letzte Woche sagte, er wolle den Direktor des National Economic Council, Kevin Hassett, in seiner aktuellen Rolle behalten.
Das verschafft den USD-Bullen jedoch kaum Entlastung, solange der „Sell America“-Trade dominiert. Im Fokus steht nun der US PCE Price Index am Donnerstag, begleitet vom finalen US Q3 GDP growth report – beides dürfte Hinweise auf den künftigen Fed-Kurs liefern und damit USD und das nicht verzinsliche Edelmetall bewegen.
Technisches Bild: Ausbruch aus dem steigenden Trendkanal – nächster Impuls möglich
Der jüngste Schub bestätigt einen frischen bullischen Ausbruch über die Oberkante des seit Monatsbeginn steigenden Kanals. Die anschließende Stärke oberhalb von $4.800 untermauert das konstruktive Bild und spricht für eine Fortsetzung des etablierten Aufwärtstrends.
Auf Indikatorseite bleibt der Ton positiv: Die MACD-Linie liegt über der Signallinie, beide befinden sich über Null – das positive Histogramm weitet sich aus und signalisiert zunehmendes bullisches Momentum. Gleichzeitig mahnt der RSI bei 81 (überkauft) zur Vorsicht: Kurzfristig könnten die Bedingungen „gestreckt“ sein, was Anschlusskäufe dämpft und eine Konsolidierung begünstigt.
Sollte das Momentum abkühlen, während der MACD im positiven Bereich bleibt, wäre nahe der Kanalunterstützung mit erneutem Käuferinteresse zu rechnen – Rücksetzer könnten dort aufgefangen werden. Umgekehrt gilt: Bleibt das MACD-Profil klar positiv und hält sich der RSI über 70, dürfte die Käuferseite das Kommando behalten und die Aufwärtsbewegung weiter ausdehnen.
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