Krypto-Schock um Ethereum: Wale kaufen, Kleinanleger verkaufen – Kurs gibt nach
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Ethereum (ETH) hat in der vergangenen Woche widersprüchliche Signale aus den On-Chain-Daten geliefert. Während größere Adressen bei deutlich steigender Netzwerkaktivität wieder zugekauft haben, haben kleinere Anleger weiter Bestände abgebaut. Zuletzt drückten zudem zunehmende geopolitische Spannungen rund um Grönland auf die Risikostimmung – und damit auch auf die Kurse.
Wale und Retail ziehen in unterschiedliche Richtungen – trotz Rekord bei Aktivität
Großinvestoren mit Beständen zwischen 10.000 und 100.000 ETH erhöhten ihre aggregierten Bestände innerhalb einer Woche um 190.000 ETH. Auffällig: Über mehr als eine Woche blieb diese Gruppe weitgehend inaktiv, ehe sie am vergangenen Mittwoch wieder mit Käufen begann. Mit der Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und wichtigen europäischen Staaten ließ die Kaufdynamik allerdings erneut nach.
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Auf der anderen Seite setzten kleinere Marktteilnehmer ihre Verkäufe fort: Wallets im Bereich 1.000 bis 10.000 ETH sowie 100 bis 1.000 ETH reduzierten ihre Bestände zusammen innerhalb einer Woche um mehr als 510.000 ETH. Unterm Strich zeigt sich damit ein gespaltenes Bild – Kaufinteresse auf der „Wal“-Seite, Abgabedruck aus dem breiteren Markt.
Diese Uneinheitlichkeit fällt in eine Phase stark steigender Aktivität im Ethereum-Netzwerk. Am Wochenende sprang die Zahl der wöchentlich aktiven Adressen auf ein neues Rekordhoch von über 706.000 und übertraf damit den bisherigen Höchststand aus Mai 2021. Auch die Zahl der täglichen Transaktionen markierte ein neues Hoch.
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Bemerkenswert ist dabei der Gegensatz zu früheren Zyklen: Trotz der höheren Nutzung fielen die Transaktionsgebühren weiter auf neue Tiefstände. Als Grund werden mehrere Netzwerk-Upgrades genannt – zuletzt „Fusaka“, das unter anderem das Gas-Limit anhob und den Durchsatz von Layer-2-Lösungen auf dem Mainnet verbessern soll.
Kursausblick: Stabilisierung an Trendlinie – oder Rücksetzer bis 3.050 Dollar?
Preislich geriet ETH zuletzt unter Druck: Innerhalb von 24 Stunden verlor Ethereum rund 3,5%. Laut Coinglass wurden dabei Long-Positionen im Umfang von 120,6 Mio. US-Dollar liquidiert.

Charttechnisch prallte ETH an einer seit dem 18. Dezember bestehenden Aufwärtstrendlinie nach oben ab, die in der Nähe der exponentiellen gleitenden Durchschnitte (EMA) über 20 und 50 Tage verläuft. Ein Rückfall unter diese Trendlinie könnte den Kurs in den Bereich um 3.050 US-Dollar drücken. Gelingt hingegen eine nachhaltige Erholung, rückt der 200-Tage-EMA als nächster relevanter Widerstand in den Fokus.
Auch die Momentum-Signale kühlen ab: RSI und Stochastik-Oszillator fallen und testen derzeit ihre neutralen Zonen. Ein klarer Bruch nach unten würde den Abwärtsdruck weiter erhöhen.
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