Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt über $92.50 – Zollandrohungen treiben Safe-Haven-Nachfrage
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Silber (XAG/USD) legt im asiatischen Handel am Montag auf rund $92.65 zu und bleibt nahe Rekordniveau.
Zollankündigungen von Trump gegen acht europäische Staaten schüren Handelskrieg-Sorgen – das stützt die Nachfrage nach sicheren Häfen.
Gleichzeitig bremst der Zinsausblick: Erwartungen an eine Fed-Pause später im Monat stützen den USD und wirken gegen Silber.
Der Silberpreis (XAG/USD) handelt am Montag in der Asiensitzung im Plus bei etwa $92.65. Das Edelmetall nähert sich damit erneut einem frischen Rekordhoch. Rückenwind kommt vor allem von einer ausgeprägten Safe-Haven-Nachfrage, ausgelöst durch neue handelspolitische Spannungen. Die US-Börsen bleiben am Montag wegen des Martin Luther King Jr. Day geschlossen.
Laut Bloomberg kündigte US-Präsident Donald Trump am Samstag an, zusätzliche 10% Importzölle gegen acht europäische Länder zu verhängen – Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Finnland und das Vereinigte Königreich (UK). Hintergrund sei deren Widerstand gegen seinen Plan, Grönland unter US-Kontrolle zu bringen.
Auf europäischer Seite wird in den kommenden Tagen mit einem Krisentreffen gerechnet, bei dem mögliche Gegenmaßnahmen geprüft werden. Die Aussicht auf Vergeltungsschritte – und damit ein potenzieller Handelskonflikt – stützt die Edelmetalle und gibt auch Silber zusätzlichen Halt.
Neben der Risiko-Komponente bleibt auch die Industrienachfrage ein tragender Faktor: Vor allem aus Solaranwendungen, Elektrofahrzeugen (EVs) und KI-bezogener Infrastruktur kommt laut Text spürbarer Bedarf. Industrielle Anwendungen machen über die Hälfte der weltweiten Silbernachfrage aus und erreichen weiterhin Rekordniveaus.
Gegenwind entsteht jedoch über die Zinsseite. Die Erwartung, dass die US-Notenbank (Fed) ihren Lockerungszyklus später in diesem Monat pausiert, könnte den US-Dollar (USD) stützen und damit den in Dollar notierten Silberpreis ausbremsen. Morgan Stanley hat seine Prognose für 2026 entsprechend angepasst: Statt Zinssenkungen im Januar und April rechnen die Analysten nun mit einer Senkung im Juni und einer weiteren im September.
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