Krypto-Verlierer im Fokus: Monero, Hyperliquid und Morpho laufen zentrale Supports an
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Monero (XMR), Hyperliquid (HYPE) und Morpho (MORPHO) führen am Mittwoch die Verlustliste an, nachdem der Kryptomarkt in den letzten 24 Stunden Liquidationen von über $1 billion verzeichnet hat.
Nach den teils kräftigen Abgaben vom Dienstag steuern alle drei Werte nun technisch wichtige Unterstützungszonen an – bei XMR rückt die psychologische Marke von $500 in den Vordergrund.
Der Rücksetzer passt zudem zur riskanten Großwetterlage: Am Dienstag kam es im US-Aktienmarkt zu einem Gap-down vor dem Hintergrund neuer Zoll-Drohungen, ausstehender Gerichtsbeschlüsse, geopolitischer Spannungen und Turbulenzen am japanischen Anleihemarkt.
Die aktuelle Korrektur fällt in eine Phase deutlich gestiegener Risikoaversion. Auslöser war unter anderem die Kurslücke im US-Aktienmarkt am Dienstag – begleitet von neuen Zoll-Ankündigungen, pending court orders, geopolitischen Spannungen sowie einem Blowout im japanischen Bondmarkt. In diesem Umfeld nimmt die Hebelbereinigung zu: Über die letzten 24 Stunden summierten sich die Liquidationen im Kryptomarkt auf über $1 billion, was den Verkaufsdruck bei schwächeren Coins zusätzlich verstärken kann.
Monero: $500 als neuralgische Marke
Monero handelt am Mittwoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nahe $500, nachdem der Kurs am Vortag um 20% eingebrochen war. Die psychologische Schwelle wirkt zunächst als Haltemarke, doch darunter liegen bereits die nächsten technisch relevanten Zonen: Die 50-day EMA bei $484 und die 100-day EMA bei $432 könnten als tiefere Unterstützungen dienen und würden – solange sie halten – die übergeordnete bullishe Grundtendenz stützen.

Auf der Indikatorseite bleibt der Ton jedoch klar defensiv: Im Tageschart weiten sich beim MACD die negativen Histogramme aus, während die MACD-Linie unter die rote Signallinie gerutscht ist und beide Linien unter Null liegen – ein Signal anhaltenden Abwärtsdrucks. Der RSI steht bei 47,55 und bestätigt damit, dass das Momentum spürbar abgekühlt ist. Auf der Oberseite würde erst ein nachhaltiger Schlusskurs über der 20-day EMA bei $542 den Weg für eine stabilere Erholung öffnen – mit $600 als nächstem runden Ziel.
Hyperliquid: Test einer Schlüssel-Unterstützung nach Drei-Tage-Abverkauf
Hyperliquid notiert am Mittwoch oberhalb von $21, nachdem der Token am Dienstag 11% verloren hatte. Tagesaktuell liegt HYPE 2% im Plus – eher als kurzfristige Entlastung zu lesen, nachdem sich über drei Tage ein Rückgang von rund 18% aufgebaut hatte.

Technisch bleibt das Setup angeschlagen: Der MACD hält seit dem bärischen Crossover am Montag ein Verkaufssignal, die beiden Durchschnittslinien bewegen sich weiter in negatives Terrain und die roten Histogramme nehmen zu. Parallel dazu verharrt der RSI bei 35 nahe der Oversold-Zone – das unterstreicht die weiterhin dominante Abwärtsneigung. Kritisch wird es, falls HYPE per Tagesschluss unter das October 10 low bei $20,82 fällt: Dann könnte als nächster Anlaufpunkt der S1 Pivot Point bei $19,70 folgen. Dreht der Kurs dagegen von $20 aus wieder nach oben, dürfte die 20-day EMA bei $24,52 zunächst als unmittelbarer Widerstand wirken.
Morpho: Kurze Erholung – Bias bleibt negativ
Morpho legt am Mittwoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 2% zu, nachdem der Token in den vergangenen sechs Tagen um rund 20% gefallen war. Strukturell bleibt das Bild bärisch: MORPHO handelt unter der 20-, 50- und 200-day EMA, und alle drei gleiten abwärts – ein klassisches Zeichen für anhaltenden Verkaufsdruck.

Die nächste Auffangzone liegt beim December 28 low bei $1,08. Sollte dieser Bereich nicht halten, könnte sich die Bewegung unter die $1-Marke ausdehnen, mit dem S1 Pivot Point bei $0,94 als nächstem technischen Ziel. Auch hier bestätigt der MACD das negative Momentum: Nach einem bärischen Crossover nähert sich die blaue Linie der Nulllinie, während das negative Histogramm breiter wird – ein Hinweis auf intensiven Abwärtsdruck. Der RSI bei 40 ist deutlich unter die Mittellinie gefallen und signalisiert eine spürbare Verschiebung zugunsten der Verkäufer, ohne bereits klar überverkauft zu sein. Auf Erholungsversuche wartet mit der 20-day EMA bei $1,26 der nächste Widerstandsbereich, der Gewinne zunächst begrenzen könnte.
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