XRP rutscht unter 2 US-Dollar – Schlüsselzone um 1,97/1,98 rückt in den Fokus
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XRP ist zum Wochenstart unter die psychologisch wichtige Marke von 2,00 US-Dollar gefallen – erstmals seit dem 2. Januar. In den frühen Morgenstunden am Montag rutschte der Ripple-Token zeitweise bis auf 1,84 US-Dollar ab – der tiefste Stand in diesem Jahr. Danach setzte eine moderate Gegenbewegung ein, die den Kurs wieder in Richtung 1,97 US-Dollar brachte.
Seit dem Zwischenhoch vom 6. Januar bei 2,41 US-Dollar summiert sich der Rückgang auf mehr als 23%. Damit stellt sich für den Markt die zentrale Frage: Handelt es sich um eine kurzfristige Schockreaktion – oder beginnt eine neue Abwärtsphase?
Politische Eskalation als Auslöser – nicht Ripple selbst
Der Impuls kam weniger aus dem Ripple-Umfeld, sondern aus der Makrolage. Am Wochenende haben sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union spürbar verschärft – ein Umfeld, das typischerweise riskante Anlagen wie Kryptowährungen belastet.
Im Mittelpunkt stand erneut Grönland: Acht EU-Staaten entsandten Truppen auf die Insel – offiziell im Rahmen einer Aufklärungsmission. US-Präsident Donald Trump, der zuletzt erneut betont hatte, wie wichtig aus US-Sicht ein Erwerb Grönlands sei, reagierte mit der Ankündigung neuer Strafzölle gegen jene Länder, die militärisches Personal geschickt hatten. Die EU berief ein Krisentreffen ein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach zudem offen über den Einsatz der sogenannten „Trade Bazooka“ – eines bislang nicht genutzten wirtschaftlichen Eskalationsinstruments. Solche Töne erhöhen an den Märkten erfahrungsgemäß die Risikoaversion.
Verzögerte Reaktion – dann beschleunigt sich der Abverkauf
Auffällig war das Timing: Trotz der Zuspitzung am Wochenende blieben viele Krypto-Kurse zunächst relativ stabil. Mit dem Start der asiatischen Handelswoche und der Öffnung von Teilen des Futures-Markts am Montag drehte die Stimmung jedoch abrupt.
Bitcoin fiel innerhalb kurzer Zeit von über 95.000 US-Dollar auf unter 92.000 US-Dollar, bevor eine leichte Erholung einsetzte. Altcoins wurden stärker abverkauft – und XRP stand dabei besonders unter Druck. In Phasen erhöhter Unsicherheit wird Kapital häufig aus Risikoanlagen abgezogen; spekulativere Segmente reagieren dann meist zuerst.
Warum XRP stärker nachgibt als Bitcoin
Während Bitcoin am Markt häufig noch als eine Art „digitaler Wertspeicher“ eingeordnet wird, gelten viele Altcoins – darunter XRP – als deutlich risikosensitiver. In Stressphasen wird dieses Zusatzrisiko schneller und härter eingepreist.
Der Analyst CryptoWZRD verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass XRP gegenüber Bitcoin klar bärisch geschlossen habe – als Folge der allgemeinen Marktschwäche im Umfeld der Zoll- und Handelskonflikte. Entscheidend sei nun eine konkrete Kurszone: XRP müsse sich über 1,975 US-Dollar halten, um wieder Aufwärtsmomentum aufzubauen. Genau diese Marke wird derzeit getestet.
2,00 US-Dollar als psychologische Schaltstelle – jetzt zählt die Stabilisierung
Psychologisch runde Marken wirken im Handel oft wie Kipp-Punkte. Wird eine Schwelle wie 2,00 US-Dollar unterschritten, kann sich die Marktstimmung schnell drehen: Aus einem „Rücksetzer“ wird dann leichter ein Trendwechsel.
Kurzfristig läuft alles auf die Zone 1,97 bis 1,98 US-Dollar hinaus. Kann sich XRP dort stabilisieren, wäre eine Beruhigung möglich. Scheitert der Versuch und die Marke um 1,975 US-Dollar geht nachhaltig verloren, steigt das Risiko einer zweiten Verkaufswelle – dann könnte die frühere Unterstützung zur Widerstandszone werden, was zusätzlichen Abwärtsdruck begünstigt.
Fazit
Der Rückgang ist nicht durch „schlechte Ripple-News“ getrieben, sondern Teil einer breiteren Risk-off-Bewegung im Zuge politischer Eskalation und neuer Zollängste. Genau das macht die Lage heikel: Diese Faktoren lassen sich nicht kurzfristig „wegtraden“. Für XRP entscheidet sich der nächste Impuls an der 1,975-US-Dollar-Zone – hält sie, könnte die Bewegung als Übertreibung auslaufen; bricht sie, wird aus dem Rücksetzer eher eine belastbare Abwärtsbewegung.

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