Gold und Silber auf Rekordkurs – Bitcoin und Ethereum rutschen deutlich ab
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Gold und Silber markieren neue Höchststände, während der Markt in den Risk-off-Modus schaltet und klassische Safe-Haven-Trades wieder dominieren.
Gleichzeitig geraten Bitcoin und Ethereum unter starken Druck und fallen unter $90,000 bzw. $3,000, begleitet von umfangreichen Liquidationen.
Im größeren Bild bleibt Bitcoin zwar langfristig gegenüber Gold im Vorteil, kurzfristig verhält sich der Coin aber zunehmend wie ein Aktienrisiko.
Gold und Silber ziehen inmitten geopolitischer Spannungen kräftig an: Nach neuen Spannungen rund um den von den USA vorgeschlagenen Erwerb von Grönland schieben sich die beiden Edelmetalle auf Rekordniveaus, während Bitcoin und Ethereum – oft als digitale Alternativen zu Gold und Silber gesehen – zusammen mit US-Aktien nachgeben. Gold (XAU/USD) stieg am Dienstag auf ein Rekordhoch über $4,750 und hat damit in den vergangenen zwölf Monaten $15 trillion an Marktkapitalisierung hinzugewonnen. Silber (XAG/USD) setzte ebenfalls ein neues Allzeithoch über $95 und kommt über das letzte Jahr auf ein Plus von rund 210%. Rückenwind liefert die Suche nach sicheren Häfen – auch vor dem Hintergrund der Unberechenbarkeit von Trumps Vorgehen.
Am Kryptomarkt zeigt sich das Gegenbild: Bitcoin verliert in den vergangenen 24 Stunden 3.5% und rutscht unter $90,000. Seit Wochenbeginn steht ein Minus von 6% zu Buche, die Jahresperformance liegt bei -13%. Ethereum (ETH) verzeichnet im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 10% und fällt unter $3,000.
Der Abverkauf hat laut Coinglass über die vergangenen drei Tage $1.6 billion an gehebelten Positionen aus dem Markt gedrückt. Ähnliche Bewegungen sind auch bei US-Aktien zu sehen: Der S&P 500 gab am Dienstag um über 2% nach und löschte damit $1.2 trillion an Marktkapitalisierung aus – der größte Tagesrückgang seit Oktober. Der Nasdaq fiel zudem um 2.3%.
Auffällig ist, dass Bitcoin zuletzt weniger wie ein Schutzasset und stärker wie ein Aktienrisiko gehandelt wird. Über das vergangene Jahr habe BTC in Aufwärtsphasen hinter dem Nasdaq zurückgelegen, in Abwärtsphasen aber wieder seine hohe Beta gezeigt.
Bitcoin im Langfristvergleich weiter stark gegen Gold

Trotz der schwachen Entwicklung im letzten Jahr sprach Bloomberg-Analyst Eric Balchunas von einer Verschnaufpause. In einem X-Post schrieb er am Dienstag: "Bitcoin was up 122% in 2024, $GLD and $SLV were up 20%. It got ahead of itself, needed breather, other assets just playing catch up,".
Bitcoin Magazine verwies auf ein ähnliches Muster und hob hervor, dass Bitcoin Gold über einen Zeitraum von drei Jahren übertroffen habe, wenn Dollar-Cost-Averaging berücksichtigt werde. Der Analyst PlanB argumentierte zudem, eine Kombination beider Anlagen könne das Rendite-Risiko-Profil verbessern: Eine Allokation von 80% Gold und 20% BTC werde höhere Erträge liefern und zugleich das Risiko senken.
Parallel dazu erwarten einige Marktbeobachter, dass in den kommenden Monaten ein Teil der Gewinne aus Gold und Silber in Richtung Bitcoin umgeschichtet werden könnte.
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