AMD übertrifft dank KI mit Ausblick Erwartungen - Aktie schwächer
- Silberpreis dreht um, da bärisches Umkehrmuster auf weitere Verluste hindeutet
- Gold stabilisiert sich nahe 4.700 $, da niedrigere US-Renditen die Iran-Risiken ausgleichen
- Gold kämpft unterhalb von 4.700 $, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran den USD vor dem FOMC-Treffen stützen
- USD/JPY klettert, da der Yen der Risiko-auf-Reaktion auf die Iran-Deadline hinterherhinkt
- Silberpreis heute: Silber fällt laut FXStreet-Daten
- Gold rutscht näher an 4.800 $ heran, während der USD vor den US-Iran-Friedensgesprächen leicht steigt

Frankfurt/San Francisco, 05. Aug (Reuters) - AMDAMD.O erwartet dank der starken Nachfrage nach seinen Chips für Künstliche Intelligenz (KI) einen Umsatz über Expertenschätzungen. Der Chiphersteller aus Santa Clara in Kalifornien stellte am Dienstag für das dritte Quartal Erlöse von rund 8,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten nach LSEG-Daten im Schnitt mit 8,3 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem rechnet AMD mit einer bereinigten Bruttomarge von rund 54 Prozent. Der Konzern profitiert davon, dass Cloud-Anbieter wie MicrosoftMSFT.O und MetaMETA.O ihre Investitionen in KI-Infrastruktur erhöhen.
Die Aktie verlor nachbörslich jedoch rund vier Prozent. Im abgelaufenen zweiten Quartal meldete AMD zwar einen Umsatz von 7,69 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenprognose von 7,42 Milliarden. Der bereinigte Gewinn von 48 Cent je Aktie verfehlte die Schätzung von 49 Cent jedoch. Die AMD-Papiere haben in diesem Jahr mehr als 40 Prozent zugelegt und sich damit deutlich besser entwickelt als der breite Chip-Index.SOX.
Firmenchefin Lisa Su hatte im Juni neue Spezialprozessoren für KI vorgestellt, mit denen AMD dem Weltmarktführer NvidiaNVDA.O Marktanteile abjagen will. Bei KI-Produkten erwartet Su im laufenden Jahr zweistellige Wachstumsraten. Rivale IntelINTC.O hatte wegen anhaltender Milliardenverluste unlängst weitere Massenentlassungen angekündigt und das geplante Werk in Magdeburg endgültig zu den Akten gelegt. Der einst weltgrößte Chiphersteller hat den KI-Trend verschlafen und hinkt auch bei den Fertigungsmethoden technologisch hinterher.
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