Lufthansa-Aktie im Sinkflug: Anleger in Sorge

Investing.com
Aktualisiert um 13. Juni 2024 09:00
Mitrade Team
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Quelle: DepositPhotos

Investing.com - Der Donnerstag brachte für die Anleger der Lufthansa-Aktie (ETR:LHAG) eine bittere Pille: Das Papier der deutschen Airline beschleunigte seinen monatelangen Abwärtstrend und erreichte mit 5,83 Euro den tiefsten Stand seit Oktober 2022. Zuletzt lag der Kurs mit 5,92 Euro um 5,88 % im Minus. Besonders alarmierend: Der Fall unter die psychologisch wichtige Marke von 6,00 Euro deutet auf ein weiter angeknackstes Chartbild hin. Ein Schlusskurs unter dieser Marke könnte zusätzliche Verkäufe in Richtung 5,70 Euro und sogar einen Sturz auf 5,50 Euro auslösen.


Ursache der heutigen Turbulenzen: JPMorgan (NYSE:JPM) warnt


Der Grund für diese dramatische Entwicklung war eine frische Analyse der US-Bank JPMorgan, die die Aktie auf "Negative Catalyst Watch" setzte. Die Analysten äußerten sich skeptisch zu den Ergebnissen des zweiten Quartals und senkten ihre Schätzungen. Sie wiesen auf ungünstige Preis- und Kostenentwicklungen hin, die das Geschäft belasten könnten. Das Kursziel wurde von 5,70 auf 5,60 Euro reduziert, was ein weiteres Abschlagspotenzial von rund 5,7 % bedeutet.


Ein schwieriges Jahr für Lufthansa-Aktionäre


Seit Jahresbeginn hat die Lufthansa-Aktie bereits über 23 % an Wert eingebüßt. Diese Entwicklung spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen die Fluggesellschaft konfrontiert ist: steigende Betriebskosten, schwankende Ticketpreise und ein unsicheres wirtschaftliches Umfeld. Die Fachmänner von JPMorgan betonten, dass diese Faktoren die Rentabilität der Lufthansa erheblich beeinträchtigen könnten. Hinzu kommt die Unsicherheit über die mögliche Übernahme der ITA, die an den EU-Vorgaben scheitern könnte.


Was bedeutet das für die Anleger?


Die aktuelle Lage stellt Anleger vor schwierige Entscheidungen. Während einige auf eine Erholung hoffen könnten, deuten die technischen Indikatoren und die düsteren Prognosen der Analysten Stand heute auf weitere mögliche Verluste hin. Der Bruch der 6-Euro-Marke hat das Chartbild weiter angeknackst und könnte eine Kettenreaktion weiterer Verkäufe auslösen.

Der oben präsentierte Inhalt, ob von einer Drittpartei oder nicht, wird lediglich als allgemeiner Rat betrachtet. Dieser Artikel sollte nicht als enthaltend Anlageberatung, Investitionsempfehlungen, ein Angebot oder eine Aufforderung für jegliche Transaktionen in Finanzinstrumenten ausgelegt werden.

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