Bitcoin-Masterplan: Scharfe Kritik an Michael Saylors neuer BTC-Strategie

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Investing.com – Bitcoin, die faszinierendste digitale Währung der Welt, hat kürzlich neue Höchststände erreicht und es dürfte schon bald weiter bergauf gehen, denn es gibt einen Großkäufer – MicroStrategy (NASDAQ:MSTR). Am Markt wird bereits spekuliert, ob das Unternehmen von Michael Saylor in den nächsten vier Monaten für 42 Milliarden Dollar Bitcoin erwerben wird.


Diese ehrgeizige Strategie hat sowohl Faszination als auch Besorgnis ausgelöst. Das Unternehmen hat bereits 6,63 Milliarden Dollar für den Bitcoin-Kauf ausgegeben. Doch während sich die Welt fragt, ob CEO Michael Saylor dieses unerhörte Tempo durchhalten kann, gibt es auch skeptische Stimmen.


Die aggressive Bitcoin-Strategie von MicroStrategy


MicroStrategy, ein Vorreiter unter den Unternehmen, die Bitcoin als Hauptbestandteil ihrer Finanzstrategie einsetzen, hat kürzlich 51.780 Bitcoin für 4,6 Milliarden Dollar gekauft. Diese Transaktion katapultiert die Gesamtbestände des Unternehmens auf beeindruckende 331.200 Bitcoin. Saylor verfolgt die Vision, Bitcoin als strategisches Reservevermögen zu positionieren und damit ein Mittel gegen Inflation und Währungsabwertung zu schaffen. Innerhalb von 3 Jahren plant er, BTC für 42 Milliarden Dollar zu erwerben. Doch kann dieses rasante Tempo tatsächlich durchgehalten werden?


Kritik von Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff


In der anderen Ecke steht Peter Schiff, ein renommierter Bitcoin-Kritiker, der nicht davor zurückscheut, seine Bedenken offen auszudrücken. „Bei diesem Tempo wird der gesamte Plan in weniger als vier Monaten abgeschlossen sein. Dann braucht Saylor einen größeren Plan“, erklärte Schiff sarkastisch, während er auf die Risiken einer derart offensiven Investitionsstrategie hinwies.


Für Schiff ist MicroStrategy ein leuchtendes Beispiel für eines der überbewertesten Unternehmen im MSCI World Index. Die rasante Kapitalisierung von MicroStrategy übertrifft sogar einige Goldminenunternehmen, ein Vergleich mit einem Sektor, der traditionell als sicherer Hafen gegen Wirtschaftsturbulenzen angesehen wird.


Cosmos Health: Ein neuer Spieler setzt auf Bitcoin und Ethereum


Während MicroStrategy in aller Munde ist, gesellt sich ein weiteres Unternehmen zur wachsenden Liste der krypto-bewussten Firmen. Cosmos Health, ein im Gesundheitswesen tätiges Unternehmen, plant den mutigen Schritt, sowohl Bitcoin als auch Ethereum in seinen Finanzplan aufzunehmen.


„Wir sehen ausgewählte Krypto-Assets wie Bitcoin und Ethereum nicht nur als potenzielle Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertung, sondern auch als Diversifikationsinstrumente mit beträchtlichem Aufwärtspotential“, erklärte CEO Greg Siokas in einer Pressemitteilung. Dieser Schritt zeigt, dass auch Unternehmen außerhalb des Technologiebereichs die Vorteile von Kryptowährungen erkennen.


Ein Spiel mit hohen Einsätzen


Der Kurs von Cosmos Health sprang auf diese Nachricht um 17 % nach oben. Der Markt ist gespannt. Wird das Unternehmen dem Beispiel von MicroStrategy folgen, das seit August 2020 einen aggressiven Bitcoin-Kurs verfolgt, oder wird es einen anderen Weg gehen, der breiter auf verschiedene Blockchain-Technologien setzt?


Microsoft: Ein Riese mit gemischten Gefühlen


Man könnte glauben, dass alle Unternehmen dem Bitcoin-Hype verfallen sind, doch Microsoft (NASDAQ:MSFT) zeigt, dass Zurückhaltung manchmal die wahre Tugend ist. Der Technologieriese ließ durchblicken, dass auf der kommenden Aktionärsversammlung über den Kauf von Bitcoin abgestimmt werden soll. Das Management rät den Investoren, gegen diese Initiative zu stimmen, denn das Thema wurde „bereits sorgfältig geprüft“. Dieses vorsichtige Vorgehen zeigt, dass die Unternehmenswelt bei ihrer Herangehensweise an Kryptowährungen unterschiedliche Wege einschlägt.

Der oben präsentierte Inhalt, ob von einer Drittpartei oder nicht, wird lediglich als allgemeiner Rat betrachtet. Dieser Artikel sollte nicht als enthaltend Anlageberatung, Investitionsempfehlungen, ein Angebot oder eine Aufforderung für jegliche Transaktionen in Finanzinstrumenten ausgelegt werden.

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