RBNZ: Ein steilerer Weg zur Neutralität – Standard Chartered

Quelle Fxstreet

Standard Chartered erwartet nun aggressivere Zinssenkungen der RBNZ, da das Wachstum unter Druck steht. Für das vierte Quartal 2024 rechnen sie mit zwei Zinssenkungen um jeweils 50 Basispunkte, wodurch der OCR bis Ende 2024 auf 4,25 % (von zuvor 4,75 %) sinken würde. "Wir bleiben bei unserer Einschätzung von 125 Basispunkten im Jahr 2025 und sehen den OCR Ende 2025 bei 3 % (bisher 3,5 %). Die Sorgen der RBNZ verlagern sich nun auf das Wachstum, da die Inflation weiter sinken dürfte", wie die Makroanalysten Bader Al Sarraf und Nicholas Chia von Standard Chartered anmerken.

Das Overton-Fenster hat sich in Richtung einer Senkung um 50 Basispunkte verschoben.

„Wir gehen nun davon aus, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den Leitzins in zwei aufeinander folgenden Sitzungen im Oktober und November um jeweils 50 Basispunkte senken wird. Dies erhöht unsere Prognose für den Leitzins bis Ende 2024 auf 4,25 % (zuvor 4,75 %). Die Inflation befindet sich nun in einer guten Ausgangslage, um in den kommenden Quartalen innerhalb des Zielkorridors von 1-3 % zu liegen. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Wachstumsumfeld nach wie vor schwach ist.

"Wir sind der Ansicht, dass dies eine aggressive Haltung der RBNZ erfordert, da Kürzungen im Vorfeld das Risiko einer anhaltenden wirtschaftlichen Malaise verringern würden. Dementsprechend haben wir unseren OCR für Ende 2025 auf 3,0% (von zuvor 3,5%) gesenkt. Dies ebnet einen kürzeren und direkteren Weg zu einer neutralen OCR, die von der RBNZ auf 3-3,5 % geschätzt wird. Unserer Ansicht nach spricht die Risikobilanz für eine aggressivere Lockerung durch die RBNZ, da die schwache Wirtschaftsdynamik zu einer negativen Produktionslücke führt, die die Inflation nach unten drückt.

„Die RBNZ wird wahrscheinlich betonen, wie wichtig es ist, schnell zu handeln, um die dringend benötigte Entlastung zu schaffen, da weitere Verzögerungen zu einer stärkeren wirtschaftlichen Kontraktion führen könnten. Gouverneur Orr gab auf der Pressekonferenz im Anschluss an die August-Sitzung zu, dass der Ausschuss 50 Basispunkte für den Beginn des Lockerungszyklus diskutiert hatte, aber 25 Basispunkte zu diesem Zeitpunkt als Konsens angesehen wurden. Dies wurde von der RBNZ als „risikoarmer Start“ angesehen, was das Argument für einen Wechsel zu 50 Basispunkten weiter untermauert. Wir glauben, dass die Entwicklung der Daten es der RBNZ seither erleichtert hat, den Übergang zu Zinssenkungen um 50 Basispunkte zu rechtfertigen, wie dies in früheren geldpolitischen Lockerungszyklen der Fall war.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Klimakiller KI: So plündern Big Techs unsere EnergiereservenInvesting.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
Autor  Investing.com
16.Jul. 2024
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
Di. 21.Jul
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 18 Stunden
Der Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
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