Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen erklärten, dass sie einen Raketenangriff auf einen saudischen Öltanker vor der Küste der Rotmeer-Hafenstadt Yanbu des Königreichs sowie einen weiteren Raketenangriff auf einen saudischen Öltanker im Golf von Aden durchgeführt hätten, berichtete Reuters am Mittwoch.
Zuvor hatte die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) einen Vorfall südöstlich von Aden gemeldet, doch es ist unklar, ob es sich um denselben Angriff handelte.
Ein militärischer Sprecher der Huthi sagte, dass die jüngsten Angriffe die achten und neunten saudischen Öltanker seien, die seit Beginn der Blockade im vergangenen Monat ins Visier genommen wurden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt West Texas Intermediate (WTI) mit 0,20 % im Minus bei 74,22 USD.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.