Am Mittwoch hob die US-Regierung laut der Website des US-Finanzministeriums Iran-bezogene Sanktionen auf. Das US-Finanzministerium nahm Sanktionen gegen zwei mit den IRGC verbundene Flugzeuge und drei Fluggesellschaften zurück.
Die Aufhebung könnte auf ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran hindeuten, da die Verhandlungen weiter voranschritten. Unterdessen deuten Berichte darauf hin, dass ein Abkommen zwischen Oman und dem Iran abgeschlossen ist und nur noch Teherans Zustimmung aussteht.
Der Goldpreis sprang über die Marke von 4.200 USD, legte um fast 4 % zu und erreichte ein 30-Tage-Hoch von 4.242 USD, wodurch sich die Tendenz von abwärts auf neutral-aufwärts verschieben könnte. Auf dem Weg zum Tageshoch (HOD) durchbrach XAU/USD den 50-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) bei rund 4.161 USD und öffnete damit die Tür für einen weiteren Anstieg in Richtung der aktuellen Kassapreise.

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.