WTI-Kursprognose: Gibt leicht nach auf nahe 74,50 USD, bärische Tendenz unter dem 100-Tage-SMA intakt
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WTI-Preis driftet im frühen europäischen Handel am Mittwoch auf nahe 74,50 USD ab.
Ein bärischer Bias beim Ölpreis bleibt unter dem wichtigen 100-Tage-SMA intakt.
Das erste Abwärtsziel liegt bei 70,70 USD; der unmittelbare Widerstand liegt bei 80,60 USD.
West Texas Intermediate (WTI), die US-amerikanische Rohöl-Benchmark, notiert am frühen Mittwoch im europäischen Handel bei rund 74,50 USD. WTI gibt nach gemischten US-Iran-Signalen nach. Händler werden die Entwicklungen rund um einen möglichen US-Iran-Waffenstillstandsdeal sowie den Bericht der Energy Information Administration (EIA) über die Rohöllagerbestände im weiteren Tagesverlauf genau beobachten.
US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, dass er sehr produktive Gespräche mit dem Iran geführt habe. Axios berichtete, dass die USA, der Iran und Oman kurz vor einem Zwischenabkommen stehen, um die kritische Wasserstraße wieder zu öffnen, wobei Washington eine Ankündigung am Mittwoch anstrebt.
Der staatliche iranische Sender Press TV berichtet, dass die Gespräche mit Oman in eine "neue Phase" eingetreten sind und darauf abzielen, einen "mittleren Korridor" durch die kritische Wasserstraße zu schaffen.
Dennoch bleibt die Unsicherheit im Nahen Osten hoch. Laut Kpler blieb der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und im Bab al-Mandab am Dienstag im Vergleich zum Vortag weitgehend unverändert, berichtete Reuters.
Hoffnungen auf einen Durchbruch zwischen den USA und dem Iran sowie die Aussicht auf ein Zwischenabkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus könnten den WTI-Preis belasten. Auf der anderen Seite könnten erneute Spannungen im Nahen Osten die Sorgen über eine Unterbrechung der Ölversorgung verstärken und die Rohölpreise anheben.
Ölmarkt blickt über Konfliktrisiken hinweg, da Händler sich auf das Endspiel konzentrieren
Analysten von MUFG/BTMU stellen fest, dass die Märkte trotz anhaltender geopolitischer Spannungen "ihr Bestes tun, um mögliche erneute Konflikte auszublenden und stattdessen auf das Endziel zu schauen – und das vielleicht zu Recht." Ihrer Ansicht nach erklärt diese vorausschauende Haltung, warum die Rohöl-Benchmarks trotz anhaltender Schlagzeilenrisiken relativ begrenzt geblieben sind.
Technische Analyse: WTI bleibt unter dem 100-Tage-SMA gedeckelt
Im Tageschart bleibt WTI US Oil unter klarem Abwärtsdruck und notiert deutlich unter dem mittleren Bollinger Band / 20-Tage Simple Moving Average (SMA) sowie dem 100-Tage-SMA, was zusammen darauf hindeutet, dass der übergeordnete Trend bärisch bleibt und Erholungen wahrscheinlich begrenzt werden. Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 43 liegt unter der Mittellinie, hat sich aber aus dem überverkauften Bereich gelöst, was auf ein schwaches, aber sich stabilisierendes Momentum hindeutet und nicht auf eine klare Erholung.
Auf der Abwärtsseite liegt die erste Unterstützung beim Tief vom 10. Juli bei 70,70 USD, gefolgt vom unteren Bollinger Band nahe 70,35 USD, wo bei weiteren Rückgängen eine volatilitätsbasierte Nachfrage einsetzen könnte. Auf der Oberseite liegt der erste markante Widerstand beim 20-Tage-SMA, der sich mit dem mittleren Bollinger Band um 80,60 USD bündelt; ein Tagesschluss über dieser Zone wäre nötig, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu lindern. Darüber hinaus folgt der 100-Tage-SMA bei 87,45 USD vor dem oberen Bollinger Band nahe 90,80 USD und bildet damit eine höhere Widerstandszone, die eine ausgedehntere Erholung wahrscheinlich begrenzen dürfte, solange der Preis darunter bleibt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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