Das Paar EUR/USD trifft am Donnerstag während der asiatischen Sitzung auf frisches Angebot und stoppt damit die moderate Erholung des Vortages aus dem Bereich von 1,1110 bzw. dem niedrigsten Stand seit Mai 2025 angesichts des Auftretens einiger Käufe im US-Dollar (USD). Den Kassakursen fehlt es jedoch an Anschlusskäufen, da sich Händler vor dem wichtigen Zentralbankereignis und den entscheidenden US-Konjunkturdaten an den Seitenlinien positionieren.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre geldpolitische Entscheidung später heute bekannt geben und dürfte die Zinsen unverändert lassen, während sie eine hawkishe Tendenz in Richtung einer möglichen Zinserhöhung um 25 Basispunkte (bps) im Dezember beibehält. Allerdings könnten die Sorgen über Frankreichs weiter steigende Verschuldung und die politische Blockade vor der Wahl im kommenden Jahr die Gemeinschaftswährung weiterhin belasten. Der USD hingegen gewinnt angesichts hawkischer Erwartungen an die Federal Reserve (Fed) und geopolitischer Unsicherheiten wieder an positiver Dynamik, was darauf hindeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Paar EUR/USD weiterhin nach unten führt.
Auch aus technischer Sicht bleibt der Kassakurs unter dem 100-Perioden Exponential Moving Average (EMA) auf dem -Stunden-Chart kurzfristig bärisch ausgerichtet. Zudem deutet der Relative Strength Index (RSI) um 40,2 trotz einer leichten Verbesserung beim Moving Average Convergence Divergence (MACD), dessen Linie leicht ins Positive gedreht hat, weiterhin auf ein verhaltenes Aufwärtsmomentum hin. Dies bestätigt wiederum den negativen Ausblick, auch wenn die Bären möglicherweise erst einen Bruch unter den Bereich von 1,1115-1,1110 abwarten dürften, bevor sie sich auf eine Ausweitung des seit rund zwei Monaten etablierten Abwärtstrends positionieren.
Auf der Oberseite dürften Händler intraday-Schwankungen um 1,1140 beobachten, um Anzeichen für eine Bodenbildung oder eine Fortsetzung der bärischen Abfolge zu erkennen. Unterdessen dürfte eine Erholung zunächst auf Widerstand vor der runden Marke von 1,1200 stoßen. Danach folgt der 100-Perioden-EMA bei 1,1215. Anhaltende Stärke über diesem Niveau wäre erforderlich, um den aktuellen Abwärtsdruck zu verringern und eine konstruktivere Erholungsphase zu ermöglichen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Der Einlagensatz ist einer der drei Leitzinsen der Europäischen Zentralbank. Er gibt an, wie viel Zinsen Banken erhalten, wenn sie überschüssiges Geld bei der EZB parken. Die Europäische Zentralbank legt diesen Zinssatz im Rahmen ihrer acht regulären Sitzungen pro Jahr fest und gibt ihn jeweils bekannt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Do Okt. 29, 2026 13:15
Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: 2.5%
Vorher: 2.5%
Quelle: European Central Bank
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