USD/JPY handelt am Dienstag nahe 155,20, steigt den zweiten Tag in Folge und entfernt sich von dem etwa siebenmonatigen Tief, das es letzte Woche markiert hatte. Ein festerer US-Dollar (USD) leistet dabei die Arbeit, unterstützt von einem kräftigen Anstieg des Ölpreises, der die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben getrieben hat.
West Texas Intermediate (WTI)-Öl ist am Dienstag um mehr als 3 % gestiegen, und höhere Energiekosten schlagen direkt auf die Inflationserwartungen durch, was die Renditen und den sicheren Dollar stützt.
Das Federal Open Market Committee (FOMC) entscheidet am Mittwoch. Die Märkte tendieren zu einer Erhöhung um 25 Basispunkte (bps) auf 3,75%-4,00%, dem ersten Schritt nach fünf aufeinanderfolgenden Beibehaltungen, wobei die US-Einzelhandelsumsätze für August am selben Morgen anstehen.
Feste Arbeitsmarktdaten, darunter ein Anstieg des ADP-Beschäftigungsindikators auf Basis seines Vier-Wochen-Durchschnitts, haben das hawkische Lager gestärkt. Eine Zinserhöhung zusammen mit einem Ausblick auf weitere Schritte würde die Erholung des Dollars ausweiten.
Die Bank of Japan (BoJ) gibt am Freitag ihre geldpolitische Entscheidung bekannt, und die Märkte erwarten weithin eine Zinserhöhung, wobei die Zinsen voraussichtlich auf 1,25% steigen werden. Starke japanische Lohn- und Wachstumsdaten haben diese Wetten gefestigt, und Spekulanten haben ihre Positionen gegen den Yen seit der Intervention im Sommer reduziert.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 155,18. Das Paar weist kurzfristig einen bullishen Bias auf, da es über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 154,37 handelt, während der unmittelbare Widerstand knapp darüber bei 155,22 liegt und die breitere Trendbegrenzung beim 100-Perioden-SMA nahe 156,92 verläuft. Der Relative Strength Index (RSI) um 62 deutet auf ein festes positives Momentum hin und lässt vermuten, dass Rücksetzer unterstützt bleiben könnten, solange der Kurs über dem kurzfristigen Durchschnitt bleibt.
Auf der Abwärtsseite liegt die erste Unterstützung bei 155,06, mit zusätzlicher Nachfrage bei 154,89 und 154,69, bevor der 20-Perioden-SMA bei 154,37 die zugrunde liegende Untergrenze untermauert. Auf der Oberseite würde ein sauberer Ausbruch über 155,22 die nächste Aufwärtsbarriere beim 100-Perioden-SMA nahe 156,92 freilegen, wo die breitere vierstündige Abwärtstrendlinie, die durch den längeren Durchschnitt impliziert wird, weitere Gewinne wahrscheinlich herausfordern dürfte.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)