EUR/GBP gibt am Montag nach und notiert um 0,8560, da die Euro-Seite des Währungspaares durch eine Europäische Zentralbank (EZB) gestützt wird, die weiterhin hawkish bleibt. Das Paar fiel im Tagesverlauf zuvor auf ein Zwei-Wochen-Tief von 0,8554, bevor das Pfund (GBP) etwas Boden gutmachte. EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprach in Wien, doch ihre Äußerungen konzentrierten sich auf Europas Abhängigkeit von importierter künstlicher Intelligenz und nicht auf die Geldpolitik, sodass sie kein Signal für die Zinsen enthielten.
Am Wochenende sagte sie, der Energieschock wirke "länger anhaltend", wobei die Inflation in der Eurozone bei 3,3% liege und damit deutlich über dem 2%-Ziel. In einer Rede am Montag wandte sie sich einem längerfristigen Thema zu und warnte, dass Europa Gefahr laufe, von künstlicher Intelligenz abgeschnitten zu werden.
Der kurzfristige Katalysator ist der für Dienstag anstehende Arbeitsmarktbericht des Vereinigten Königreichs (UK). Es wird erwartet, dass sich die Daten abschwächen. Die durchschnittlichen Verdienste einschließlich Boni dürften sich von 4,1% auf 3,9% verlangsamen, die ILO-Arbeitslosenquote wird voraussichtlich von 4,9% auf 5% steigen, und bei der Veränderung der Antragstellerzahl wird nach dem vorherigen Rückgang wieder ein Anstieg erwartet. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland werden am selben Tag veröffentlicht und sind der wichtigste Test für den Euro in dieser Woche.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/GBP bei 0,8560 und behält damit einen kurzfristig bärischen Ton bei, da das Paar sowohl unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,8580 als auch unter dem 100-Perioden-SMA bei 0,8575 bleibt. Das Paar wird zudem durch nahe horizontale Barrieren bei 0,8562 und 0,8565 begrenzt, während der Relative Strength Index (RSI), der in Richtung der 30er-Marke bei etwa 30,15 fällt, auf nachlassendes Momentum hindeutet, das vor einem nennenswerten Erholungsversuch weitere Abwärtsbewegungen zulassen könnte.
Auf der Abwärtsseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 0,8556 und 0,8555 und bildet damit einen engen Boden, den Käufer möglicherweise verteidigen werden. Auf der Oberseite liegt das erste Erholungshindernis bei 0,8562, gefolgt von 0,8565, vor dem 100-Perioden-SMA bei 0,8575 und dem 20-Perioden-SMA bei 0,8580, und nur ein anhaltender Ausbruch über diese gebündelte Widerstandszone würde den aktuellen Abwärtsdruck verringern.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)