USD/JPY handelt am Montag zum Zeitpunkt der Niederschrift bei rund 159,50 und liegt damit 0,13 % im Tagesvergleich im Plus, da der US-Dollar (USD) von der erneuten Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts eines sich verschlechternden Marktumfelds profitiert.
Der Greenback wird durch die steigenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten gestützt. Jüngste Zusammenstöße zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran haben die Sorgen über die Haltbarkeit des aktuellen Waffenstillstands wiederbelebt, während Israel seine Operationen im Libanon intensiviert hat. Dieses Umfeld fördert die Risikoaversion und steigert die Nachfrage nach dem US-Dollar.
Gleichzeitig erhöhen höhere Ölpreise die Sorgen um Japans wirtschaftliche Aussichten. Das Land ist stark von Energieimporten abhängig, was seine Wirtschaft besonders anfällig für Versorgungsunterbrechungen durch die Straße von Hormus macht. Diese Bedenken halten den Japanischen Yen (JPY) weiterhin nahe mehrwöchiger Tiefstände gegenüber dem US-Dollar.
Am Montag veröffentlichte Daten aus Japan boten der heimischen Währung wenig Unterstützung. Die Investitionen der Unternehmen blieben im ersten Quartal unverändert, nachdem sie im Vorquartal um 6,5 % im Jahresvergleich gestiegen waren, was auf eine Abschwächung des Investitionsmomentums hinweist.
In der Geldpolitik unterstützen mehrere Beamte der Bank of Japan (BoJ) weiterhin die Argumentation für eine schrittweise Normalisierung der Politik. Das Summary of Opinions der April-Sitzung zeigte, dass die Mehrheit der Entscheidungsträger eine Zinserhöhung in naher Zukunft befürwortet, während sie vor anhaltenden Inflationsrisiken warnt. Laut MUFG preisen die Märkte nun eine etwa 80%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei der Sitzung am 16. Juni ein.
In den Vereinigten Staaten (US) richtet sich die Aufmerksamkeit auf eine arbeitsreiche Woche mit makroökonomischen Veröffentlichungen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe wird später am Montag erwartet, gefolgt von einer Reihe von Arbeitsmarktberichten im Laufe der Woche. Der Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht am Freitag wird das wichtigste Ereignis für Investoren sein und könnte neue Hinweise auf den zukünftigen Kurs der Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) liefern.
Die Kombination aus einem durch geopolitische Risiken gestützten US-Dollar und einem durch Sorgen über steigende Energiekosten belasteten Japanischen Yen begünstigt weiterhin eine bullische Tendenz für USD/JPY. Allerdings könnten Befürchtungen einer möglichen Intervention durch japanische Behörden weitere Kursgewinne des Paares begrenzen.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.09% | -0.11% | 0.14% | 0.24% | 0.14% | 0.56% | 0.39% | |
| EUR | -0.09% | -0.19% | 0.02% | 0.15% | 0.12% | 0.48% | 0.28% | |
| GBP | 0.11% | 0.19% | 0.21% | 0.34% | 0.23% | 0.65% | 0.46% | |
| JPY | -0.14% | -0.02% | -0.21% | 0.12% | 0.02% | 0.44% | 0.24% | |
| CAD | -0.24% | -0.15% | -0.34% | -0.12% | -0.11% | 0.31% | 0.13% | |
| AUD | -0.14% | -0.12% | -0.23% | -0.02% | 0.11% | 0.36% | 0.21% | |
| NZD | -0.56% | -0.48% | -0.65% | -0.44% | -0.31% | -0.36% | -0.19% | |
| CHF | -0.39% | -0.28% | -0.46% | -0.24% | -0.13% | -0.21% | 0.19% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.