Ökonomen der BNP Paribas erwarten für die Eurozone eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte von 1,5 Prozent im Jahr 2025 auf 1,0 Prozent im Jahr 2026 zurückgehen, während die Inflation wieder anzieht und 2026 bei 3,0 Prozent sowie 2027 bei 3,3 Prozent liegen soll. Die wirtschaftliche Aktivität dürfte Energiepreisschocks standhalten, gestützt durch Investitionen in Verteidigung, künstliche Intelligenz und Elektrifizierung. Zugleich rechnen die Experten damit, dass die Europäische Zentralbank im Jahr 2026 zwei Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte vornehmen und den Einlagensatz auf 2,5 Prozent anheben wird.
"Das Wachstum in der Eurozone würde sich infolge von Übertragungseffekten aus dem Konflikt im Nahen Osten verlangsamen."
"Das BIP-Wachstum, das 2025 noch 1,5 Prozent erreicht hatte, würde 2026 auf 1,0 Prozent und 2027 auf 1,3 Prozent zurückgehen, während die Inflation 2026 auf 3,0 Prozent und 2027 auf 3,3 Prozent anziehen würde (nach 2,1 Prozent im Jahr 2025)."
"Die wirtschaftliche Aktivität dürfte den Energieschock dennoch verkraften, gestützt durch Investitionen in Verteidigung, künstliche Intelligenz und Elektrifizierung, die den Handel innerhalb der EU weiter ankurbeln sollten."
"Mit dem Wiederanstieg der Inflation würden im Jahr 2026 zwei Zinserhöhungen der EZB um jeweils 25 Basispunkte erfolgen – die erste wird für Juni erwartet –, wodurch der Einlagensatz auf 2,5 Prozent steigen dürfte."