Das Pfund Sterling (GBP) zeigt am Dienstag eine gemischte Performance gegenüber seinen Hauptwährungs-Pendants, da die Händler ihren Fokus auf die geldpolitische Ankündigung der Bank of England (BoE) am Donnerstag verlagern.
Es wird erwartet, dass die BoE die Zinsen unverändert bei 3,75 % lässt, mit einer Mehrheit von 7-2, was darauf hindeutet, dass die Entscheidung diesmal nahezu einstimmig sein wird, nachdem die Ergebnisse in den beiden vorherigen Sitzungen sehr gespalten waren.
Marktteilnehmer prognostizieren, dass die BoE den Status quo beibehalten wird, nachdem die britische Zentralbank im Dezember eine Zinssenkung um 25 Basispunkte (bps) vorgenommen hat und bekräftigte, dass die Geldpolitik auf einem "allmählichen Abwärtspfad" bleiben wird.
Zusätzlich zur Zinsentscheidung der BoE selbst werden die Anleger auf die Pressekonferenz von Gouverneur Andrew Bailey achten, um frische Hinweise zum Arbeitsmarkt und zur Inflationsprognose zu erhalten. In der letzten Sitzung äußerten sich BoE-Beamte zuversichtlich, dass "die Inflation näher an 2 %" im zweiten Quartal 2026 liegen wird.

GBP/USD handelt zum Zeitpunkt des Schreibens höher bei etwa 1,3710. Über dem steigenden 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) behält das Paar eine bullische kurzfristige Struktur. Der 20-Tage EMA hat sich in den letzten Sitzungen nach oben gekrümmt, was die erneute Trendstärke bestätigt.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) findet Unterstützung nahe 60,00, nachdem er sich von überkauften Niveaus um 80,00 abgekühlt hat, was Spielraum für eine frische Rallye unterstützt.
Ein täglicher Schlusskurs unter dem Durchschnitt könnte den Fortschritt verlangsamen und das Paar in eine Konsolidierung führen, während anhaltende Stärke darüber die Käufer im Kontrollbereich halten würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.