WTI testet Wochentief – Entspannungssignale aus Nahost belasten
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Geopolitik: Die Aussicht auf neue Nukleargespräche zwischen den USA und dem Iran lässt die Risikoprämie im Ölpreis schmelzen.
Angebots-Schock: Venezuelas Exporte sind sprunghaft auf 800.000 Barrel pro Tag gestiegen, was Sorgen vor einem Überangebot schürt.
Währungs-Effekt: Der erholte US-Dollar und die Personalie Kevin Warsh drücken zusätzlich auf die Notierungen.
Die Ölpreise finden keinen Halt. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) steht am Dienstag den zweiten Tag in Folge unter Abgabedruck und konnte die leichte Erholung des Vortages nicht verteidigen. Aktuell notiert der Rohstoff im Bereich von 61,75 US-Dollar, was einem Tagesminus von 0,40 Prozent entspricht. Damit bewegt sich WTI in gefährlicher Nähe zum Wochentief und präsentiert sich technisch angeschlagen.
Risikoprämie schwindet: Deeskalation statt Konfrontation
Der Haupttreiber für die aktuelle Schwäche ist eine Neubewertung der geopolitischen Lage. Die Furcht vor unmittelbaren Lieferausfällen weicht der Hoffnung auf Diplomatie. Beamte beider Länder bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die USA und der Iran am Freitag die Gespräche über das iranische Atomprogramm wieder aufnehmen wollen.
Für den Markt ist das ein klares Entspannungssignal ("Deeskalation"). Die Folge: Die zum Wochenauftakt gerissene Kurslücke nach unten (Gap) bleibt bestehen, da Händler die Risikoprämie für eine mögliche militärische Konfrontation auspreisen.
Angebotsdruck aus Südamerika
Neben der Geopolitik drückt die physische Marktseite auf die Stimmung. Marktbeobachter verweisen auf einen signifikanten Anstieg der Ölströme aus Venezuela. Daten zeigen, dass die Exporte des Landes im Januar auf rund 800.000 Barrel pro Tag geklettert sind – ein massiver Sprung gegenüber den 498.000 Barrel im Vormonat. Dieses zusätzliche Angebot nährt am Markt die Sorge vor einer erneuten Überversorgung.
Makro-Gegenwind: Dollar und Wetter
Vervollständigt wird das bärische Szenario durch makroökonomische Faktoren. Zum einen belastet das mildere Wetter in den USA die Nachfrageprognosen. Zum anderen sorgt die Stärke des Greenback für Gegenwind.
Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Vorsitzender durch US-Präsident Donald Trump hat die Hoffnungen auf aggressive Zinssenkungen gedämpft und den US-Dollar von seinem Vierjahrestief erholen lassen. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, verteuert eine starke US-Währung den Rohstoff für Investoren aus anderen Währungsräumen.
Angesichts dieser Gemengelage erscheint eine Rückkehr zu den Höchstständen der letzten Woche bei 66,25 US-Dollar (dem höchsten Stand seit August 2025) kurzfristig außer Reichweite. Der Weg des geringsten Widerstands zeigt derzeit nach unten.
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