XRP am Scheideweg – Analyst sieht „bestes Setup im Krypto-Sektor“
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Die Ausgangslage: Nach einer Korrektur testet XRP die entscheidende Unterstützungszone zwischen 1,55 und 1,60 US-Dollar.
Die Experten-Meinung: Scott Melker („Wolf of All Streets“) bezeichnet das aktuelle Niveau aufgrund des asymmetrischen Chancen-Risiko-Profils als seltene Gelegenheit.
Die Marken: Einem engen Stopp im Bereich von 1,45 US-Dollar steht ein Kurspotenzial bis 2,00 US-Dollar und darüber hinaus gegenüber.
Für Trader von XRP spitzt sich die Lage zu. Nach der jüngsten Volatilität notiert der Token im Bereich von 1,60 US-Dollar und damit exakt an einer charttechnischen Schlüsselmarke. Was für manche wie eine gefährliche Gratwanderung aussieht, ist für den bekannten Krypto-Analysten Scott Melker eines der saubersten Setups, die der Markt derzeit zu bieten hat.
Asymmetrisches Risiko: Die Melker-Strategie
Melker argumentiert, dass XRP an diesem Punkt ein außergewöhnlich attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis (Risk/Reward) aufweise. Das Szenario sei mathematisch simpel: Da die Unterstützung klar definiert ist, lasse sich das Risiko mit einem engen Stopp-Loss zwischen 1,45 und 1,50 US-Dollar strikt begrenzen.
Sollte die Unterstützung hingegen halten, winkt laut Melker eine signifikante Erholung. Auf der Oberseite wäre der Weg zunächst bis zur 2,00-Dollar-Marke frei. Im Falle einer dynamischen Bewegung könnten im Anschluss Widerstände bei 2,50 bis 2,60 US-Dollar und später sogar die alten Hochs jenseits der 3,00 Dollar angelaufen werden. Für Händler bedeute dies: Kleiner Einsatz für potenziell großen Ertrag – eine Konstellation, die im aktuellen Marktumfeld rar sei.

Die Bedeutung der 1,60-Dollar-Zone
Dass der Bereich um 1,55 bis 1,60 US-Dollar so hart umkämpft ist, ist kein Zufall. Charttechniker verweisen darauf, dass dieses Level exakt dem Mittelpunkt des großen Ausbruchs vom November 2024 entspricht. Damals löste sich XRP aus einer jahrelangen Seitwärtsphase (0,50 bis 0,60 Dollar) und startete jene Rallye, die im Juli 2025 im Peak bei 3,66 US-Dollar gipfelte.
Ein interessantes Detail lieferte der Monatsabschluss im Januar: Der Kurs tauchte kurzzeitig in Richtung 1,50 US-Dollar ab, schloss jedoch über der 1,60er-Marke. Profis werten ein solches Muster oft als „Liquiditätsbereinigung“ (Liquidity Sweep), bei der Short-Positionen aus dem Markt gespült wurden – oft ein Vorbote für eine Gegenbewegung.
Warnung vor der „Luftblase“
Trotz des optimistischen Setups mahnen Experten zur Vorsicht bei der Volumen-Analyse. Eine Unterstützung, die ohne nennenswerten Kaufdruck verteidigt wird, gilt als fragil. Zudem haben die gescheiterten Versuche oberhalb von 3,50 US-Dollar große Mengen an „Profit Taking“ hinterlassen, was den Widerstand nach oben massiv macht.
Melkers Fazit bleibt jedoch pragmatisch: Man müsse nicht jede Marktwende vorhersagen. Es gehe darum, Trades zu finden, bei denen das Potenzial das Risiko überwiege. Und genau hier liefere XRP derzeit ein Lehrbuchbeispiel: Unten ein enges Netz, oben viel freier Raum – oder wie Melker es nennt: eine „riesige Lufttasche“ (huge air pocket), die schnell durchschritten werden könnte.
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