Silber-Crash: Stabilisierung bei 81 Dollar – Warsh-Nominierung lässt Blase platzen
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Der Absturz: Nach einer Rallye auf 121 Dollar kollabierte der Silberpreis binnen zwei Sitzungen um über 32 Prozent.
Der Auslöser: Die Nominierung des "Falken" Kevin Warsh zum Fed-Chef signalisiert das Ende der lockeren Geldpolitik.
Der China-Faktor: Massive Glattstellungen spekulativer Positionen aus Asien beschleunigten den Ausverkauf.
Nach dem historischen Ausverkauf der letzten 48 Stunden lecken sich die Silber-Bullen die Wunden. Im frühen asiatischen Handel am Dienstag zeigte der Markt erste Tendenzen einer Bodenbildung. Das Edelmetall (XAG/USD) konnte sich leicht erholen und notierte um die Marke von 81,40 US-Dollar je Feinunze. Doch die Nervosität bleibt greifbar: Dem Stabilisierungsversuch ging ein brutaler Absturz voraus, bei dem Silber mehr als 32 Prozent an Wert verlor.
Paradigmenwechsel in Washington
Auslöser für die Panik war ein politisches Erdbeben mit direkten Folgen für die Geldpolitik. Die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Vorsitzender der Federal Reserve durch US-Präsident Donald Trump wurde von den Märkten als klare Zäsur verstanden.
Warsh steht für eine disziplinierte, vorsichtige Geldpolitik. Investoren preisen nun rasch das Szenario aus, dass die Fed die Zinsen aggressiv senken wird. Für das zinslose Silber, das zuvor von der Angst vor einer Aushöhlung der Fed-Unabhängigkeit und Währungsabwertung profitiert hatte, ist dies Gift.
Das Platzen der "China-Wette"
Die Dynamik des Absturzes wurde laut Marktbeobachtern durch technische Faktoren massiv verstärkt. Der kometenhafte Anstieg auf das Rekordhoch von 121,66 US-Dollar am 29. Januar war maßgeblich durch spekulative Zuflüsse aus China getrieben.
Als die Stimmung kippte, kam es zu einer lawinenartigen Auflösung dieser Positionen (Unwinding). Was zuvor den Preis nach oben katapultierte – das strukturelle Angebotsdefizit und die Gier der Spekulanten –, kehrte sich ins Gegenteil um. Analysten schließen jedoch nicht aus, dass genau diese Investorengruppe bei niedrigeren Kursen als "Dip-Buyer" in den Markt zurückkehren könnte.
Gegenwind von Fed und Geopolitik
Fundamental bleibt die Luft dünn. Auch die Geopolitik, zuletzt ein Kurstreiber, liefert derzeit keine Kaufargumente. Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Wochenende und die Hoffnung von Präsident Trump auf einen Deal haben die Nachfrage nach sicheren Häfen gedämpft – trotz der Warnungen von Ayatollah Ali Khamenei vor einem Flächenbrand.
Zudem gießen aktuelle Kommentare aus den Reihen der Fed Öl ins Feuer der Bären. Alberto Musalem, Präsident der St. Louis Fed, bezeichnete das aktuelle Zinsniveau von 3,50 bis 3,75 Prozent als "weitgehend neutral" und betonte, weitere Senkungen seien unnötig. Sein Kollege Raphael Bostic aus Atlanta pflichtete ihm bei und mahnte zur Geduld; die Geldpolitik müsse vorerst restriktiv bleiben.
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