Starke Abverkäufe am Kryptomarkt: Monero, Ethereum und Kaspa unter massivem Druck
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Monero hält sich nach einem Tagesverlust von 13 % knapp oberhalb der 200-Tage-EMA, bleibt technisch angeschlagen.
Ethereum rutscht nach fünf Verlusttagen in Folge unter 2.300 US-Dollar und nähert sich einer entscheidenden Unterstützungszone.
Kaspa setzt seine Korrektur innerhalb eines fallenden Keilmusters fort und verzeichnet ein Wochenminus von 22 %.
Der breite Kryptomarkt steht weiter unter Verkaufsdruck, wobei mehrere große Altcoins die Abwärtsbewegung anführen. Monero (XMR), Ethereum (ETH) und Kaspa (KAS) gerieten am Sonntag in eine ausgeprägte Korrektur und notieren zum Wochenstart nahe wichtiger technischer Marken.
Während Monero und Ethereum unmittelbar an zentralen Unterstützungsniveaus handeln, signalisiert das Chartbild bei Kaspa ein erhöhtes Risiko weiterer Verluste.
Monero verliert an Momentum nahe 400 US-Dollar
Monero legt am Montag zwar kurzfristig um mehr als 2 % zu, hält sich nach dem 13-%-Einbruch vom Sonntag jedoch nur knapp über der Marke von 400 US-Dollar. Damit bleibt der Kurs anfällig für einen Test der 200-Tage-EMA bei 388 US-Dollar, einem Niveau, das zuletzt Anfang Dezember erreicht wurde.

Ein nachhaltiger Bruch unter 388 US-Dollar würde die steigende Trendlinie gefährden, die die Tiefs vom 15. August und 10. Oktober bei rund 339 US-Dollar verbindet, und könnte die im Dezember erzielten Gewinne vollständig auslöschen.
Die Momentumindikatoren spiegeln zunehmenden Verkaufsdruck wider, ohne bereits extreme Überverkauft-Signale zu liefern. Der RSI fällt auf 38 und lässt weiteren Spielraum nach unten bis zur Überverkauft-Schwelle bei 30. Gleichzeitig dreht der MACD unter die Nulllinie, begleitet von erneut zunehmenden negativen Histogrammbalken – ein Hinweis auf nachlassende Nachfrage.
Auf der Oberseite könnte sich erst bei einer Stabilisierung oberhalb von 400 US-Dollar oder der 200-Tage-EMA bei 388 US-Dollar Erholungspotenzial in Richtung der 100-Tage-EMA bei 439 US-Dollar eröffnen.
Ethereum im freien Fall an entscheidender Unterstützungszone
Ethereum bleibt klar unter Druck und notiert weiterhin unter der fallenden 50-Tage-EMA, die ihrerseits unterhalb der 100- und 200-Tage-EMAs verläuft – ein klassisches Signal für einen intakten Abwärtstrend.

Nach fünf Verlusttagen in Folge summiert sich der Rückgang auf rund 25 %, wobei ETH am Montag unter 2.300 US-Dollar handelt. Der Kurs nähert sich damit einer wichtigen Unterstützungszone zwischen 2.111 und 2.227 US-Dollar, die bereits Ende Juli eine technische Gegenbewegung ausgelöst hatte.
Der RSI liegt bei 24 und signalisiert stark überverkaufte Bedingungen, was die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenreaktion im Unterstützungsbereich erhöht. Gleichzeitig weitet sich das negative MACD-Histogramm weiter aus, was auf anhaltend starken Abwärtsdruck hinweist.
Ein Tagesschluss unter 2.111 US-Dollar würde den Weg in Richtung des S1-Pivot-Punkts nahe der psychologischen Marke von 2.000 US-Dollar öffnen. Gelingt hingegen eine Stabilisierung, könnte eine Erholung zunächst das Niveau um 2.500 US-Dollar ins Visier nehmen.
Kaspa mit erhöhtem Abwärtsrisiko im Keilmuster
Kaspa notiert zum Wochenstart nahe 0,3000 US-Dollar und setzt damit die Korrektur nach einem Wochenverlust von 22 % fort. Das Chartbild zeigt einen fortgesetzten Abwärtstrend innerhalb eines fallenden Keilmusters auf logarithmischer Tagesbasis.

Der Kurs nähert sich dabei der unteren Begrenzung des Musters sowie dem S1-Pivot-Punkt bei 0,02439 US-Dollar. Der RSI bei 23 signalisiert klar überverkaufte Marktbedingungen, während der MACD zusammen mit der Signallinie weiter unterhalb der Nulllinie fällt – ein Zeichen für anhaltend dominierende Verkäufer.
Auf der Oberseite würde im Falle einer technischen Gegenbewegung der zentrale Pivot-Punkt bei 0,03879 US-Dollar, nahe der oberen Begrenzung des Keils, als erste relevante Hürde fungieren.
Ausblick
Die aktuelle Marktphase bleibt von erhöhter Volatilität und ausgeprägter Risikoaversion geprägt. Solange keine nachhaltige Stabilisierung an den genannten Unterstützungszonen erfolgt, bleibt das kurzfristige Abwärtsrisiko bei vielen Altcoins erhöht – trotz teilweise bereits stark überverkaufter Bedingungen.
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