Chart-Analyse: Cardano (ADA) unter Druck – Großanleger fliehen, 2023er-Tiefs im Visier
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Verkaufs lawine: Nach einem Wochenverlust von über 15 Prozent rutscht ADA unter die Marke von 0,28 US-Dollar.
Whale-Exodus: On-Chain-Daten zeigen, dass Großinvestoren seit Donnerstag 160 Millionen Token abgestoßen haben.
Warnsignale: Charttechnische Indikatoren deuten auf weitere Verluste hin – ein Rückfall auf das Niveau von Oktober 2023 droht.
Die Korrektur bei Cardano (ADA) weitet sich zur handfesten Krise aus. Zum Wochenstart am Montag notiert der Kurs tief im roten Bereich und rutschte zeitweise unter die Marke von 0,28 US-Dollar. Damit setzt sich der negative Trend der Vorwoche fort, in der die Kryptowährung bereits mehr als 15 Prozent an Wert einbüßte.
Das Umfeld bleibt toxisch: Da auch der Marktführer Bitcoin (BTC) am Montag unter die psychologisch wichtige Schwelle von 75.000 US-Dollar fiel, fehlt dem Altcoin-Sektor derzeit jegliche Stütze. Doch bei Cardano kommt ein hausgemachtes Problem hinzu: Die „Smart Money“-Investoren ziehen sich zurück.
On-Chain-Daten: Großanleger werfen Ballast ab
Ein Blick auf die Daten des Analysehauses Santiment offenbart den Grund für den massiven Verkaufsdruck. Die sogenannte „Supply Distribution“ zeigt eine klare Kapitulation der Großanleger („Whales“).
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Adressen, die zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA halten, haben ihr Engagement drastisch reduziert. Laut den Daten wurden allein seit vergangenem Donnerstag rund 160 Millionen Token aus diesen Wallets abgestoßen. Dieser massive Abfluss von Liquidität durch vermögende Marktteilnehmer gilt oft als Frühindikator für anhaltende Preisschwäche.
Charttechnik: Der Weg des geringsten Widerstands führt nach unten
Die technische Verfassung von Cardano spiegelt die fundamentale Skepsis wider. Nachdem am Samstag bereits das Tief vom 10. Oktober bei 0,27 US-Dollar getestet wurde, richten sich die Blicke nun auf historische Unterstützungslinien.

Sollte der Abwärtstrend anhalten, droht laut Analysten ein Rückfall auf das Tief vom 21. Oktober 2023. Dies würde Kurse im Bereich von 0,24 US-Dollar bedeuten.
Zwei wichtige Indikatoren stützen dieses bärische Szenario:
MACD: Der Trendfolge-Indikator bildete bereits am 18. Januar ein Verkaufssignal („Bearish Crossover“), das weiterhin intakt ist.
RSI (Relative Strength Index): Mit einem Wert nahe 27 auf dem Tageschart signalisiert der RSI zwar eine überverkaufte Situation, bestätigt aber gleichzeitig das enorme, ungebrochene Abwärtsmomentum.
Für eine Entwarnung ist es indes zu früh. Erst bei einer Rückeroberung des Widerstands bei 0,32 US-Dollar würde sich das charttechnische Bild wieder leicht aufhellen.
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