MicroStrategy setzt weiter auf Bitcoin: Neuer Zukauf in Milliardenhöhe

Autor: Investing.com
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Investing.com - MicroStrategy (NASDAQ:MSTR) hat wieder zugeschlagen und weitere Bitcoins gekauft. Wie das Unternehmen am Freitag in einer behördlichen Meldung bekanntgab, erwarb es zwischen dem 6. August und dem 12. September etwa 18.300 Bitcoins. Die Transaktionen, die sich auf einen Gesamtbetrag von 1,11 Milliarden Dollar beliefen, wurden zu einem Durchschnittspreis von 60.408 Dollar pro Bitcoin abgewickelt – einschließlich Gebühren und weiterer Kosten.


Mit diesem neuen Zukauf erhöht sich der Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf 244.800 Bitcoins. Diese wurden insgesamt für 9,45 Milliarden Dollar erworben. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Bitcoin liegt damit nun bei etwa 38.585 Dollar, was MicroStrategy zu einem der größten Bitcoin-Investoren weltweit macht.


Finanzierung durch Aktienverkäufe


Den Kauf finanzierte Microstrategy mit einer sogenannten "at-the-market" (ATM) Aktienemission. Dieses Finanzierungsinstrument erlaubt es einem Unternehmen, seine Aktien an der Börse zu aktuellen Marktpreisen zu verkaufen, ohne eine große, zentralisierte Kapitalerhöhung durchführen zu müssen. MicroStrategy nutzte dieses Programm, um 8.048.449 Aktien der Klasse A zu verkaufen und damit 1,11 Milliarden Dollar zu erlösen – exakt der Betrag, der für den jüngsten Bitcoin-Kauf verwendet wurde.


Die langfristige Bitcoin-Wette von CEO Michael Saylor


Unter der Führung von CEO Michael Saylor hat MicroStrategy eine unverwechselbare Strategie entwickelt. Anstatt traditionell in Staatsanleihen oder andere weniger volatile Anlagen zu investieren, setzt das Unternehmen zunehmend auf Bitcoin als sogenanntes Treasury-Asset. Das bedeutet, dass Bitcoin einen Großteil der Unternehmensreserven ausmacht und langfristig als Wertaufbewahrungsmittel dienen soll.


Saylor ist ein bekannter Befürworter von Bitcoin und hat mehrfach öffentlich seine Unterstützung für die Kryptowährung geäußert. Saylors Hauptargument ist der intrinsische Wert von Bitcoin als "perfektes Geld". Er argumentiert, dass der Wert von Bitcoin nicht in der Wertsteigerung von Vermögenswerten liegt, sondern in der Realisierung seines absoluten Wertes in einer verzerrten Finanzlandschaft.


Risiken für MicroStrategy


Während die Bitcoin-Strategie für MicroStrategy bisher positiv verlaufen ist – insbesondere in Zeiten steigender Bitcoin-Preise – bleibt das Unternehmen stark von den Schwankungen des Kryptowährungsmarktes abhängig. Die hohe Volatilität von Bitcoin bedeutet, dass sich der Wert der Unternehmensreserven potenziell schnell ändern kann, sowohl nach oben als auch nach unten.


Sollte der Bitcoin-Preis langfristig unter den durchschnittlichen Kaufpreis von MicroStrategy fallen, könnte das Unternehmen erhebliche Verluste auf seine Bitcoin-Bestände verbuchen müssen.

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