WTI driftet auf fast 67,00 USD nach unten aufgrund steigender Rohölbestände in den USA und Tarifunsicherheiten

Autor: FXStreet
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  • Der WTI-Preis fällt am Donnerstag im frühen asiatischen Handel auf etwa 67,15 USD. 

  • Die Rohöllagerbestände in den USA stiegen in der Woche bis zum 4. Juli 2025 um 7,070 Millionen Barrel, so die EIA.

  • Überraschender Anstieg der US-Lagerbestände und Zollunsicherheiten belasten den WTI-Preis; Angriffe im Roten Meer könnten helfen, die Verluste zu begrenzen. 

West Texas Intermediate (WTI), die US-Rohöl-Benchmark, wird am Donnerstag während der frühen asiatischen Handelsstunden um 67,15 USD gehandelt. Der WTI-Preis verliert an Boden aufgrund von Bedenken über eine schwächere Nachfrage nach einem überraschenden Anstieg der US-Rohöllagerbestände. 

Die US-Rohöllagerbestände stiegen in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge, der größte Anstieg seit Januar. Der wöchentliche Bericht der US-Energieinformationsbehörde (EIA) zeigte, dass die Rohöllagerbestände in den USA in der Woche bis zum 4. Juli um 7,070 Millionen Barrel gestiegen sind, verglichen mit einem Anstieg von 3,835 Millionen Barrel in der Vorwoche. Der Marktkonsens hatte mit einem Rückgang der Bestände um 2 Millionen Barrel gerechnet. 

Darüber hinaus könnten Unsicherheiten über die potenziellen Auswirkungen der US-Zölle auf wichtige Handelspartner zur Abwärtsbewegung des WTI beitragen. US-Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch eine neue Runde von Zollforderungen an. Auch seine Ankündigung eines 50%igen Zolls auf Kupferimporte und Pläne zur Einführung neuer Zölle auf Halbleiter vertieften die bestehenden Marktrisiken. 

Andererseits könnten die steigenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten den WTI-Preis ankurbeln. Angriffe im Roten Meer, einer wichtigen Route für den Transport von Rohöl aus dem Nahen Osten nach Europa und Asien, wurden in der vergangenen Woche wiederholt. Reuters berichtete, dass Retter am Mittwoch sechs Besatzungsmitglieder lebend aus dem Roten Meer zogen und 15 weitere von den zwei in den letzten Tagen bei Angriffen, die von der mit dem Iran verbündeten Houthi-Miliz im Jemen beansprucht wurden, gesunkenen Schiffen noch vermisst werden.

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