TradingKey – Japanische und südkoreanische Aktien brachen auf breiter Front ein: Der KOSPI fiel um über 3 %, SoftBank sackte um knapp 11 % ab und SK Hynix sowie Kioxia gaben um 6 % nach.
In der asiatischen Handelssitzung am 14. September eröffneten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea deutlich schwächer und setzten ihre Talfahrt fort. Trotz einer kurzen Erholung im Tagesverlauf schlossen sie letztlich im Minus. Darunter verlor der KOSPI-Index 3,26 % und schloss bei 6.684,37 Punkten, womit er die Gewinne der Vorwoche vollständig wieder abgab. Beide Schwergewichte erlitten schwere Verluste: Samsung Electronics fiel um 4,05 %, unterschritt die Marke von 250.000 und schloss bei 249.000 KRW; SK Hynix verlor 6,35 %, verfehlte die Rückkehr über die 1,7-Millionen-Marke und schloss bei 1.697.000 KRW.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index erwies sich als widerstandsfähiger: Im Tagesverlauf fiel er um mehr als 2 %, grenzte seinen Verlust jedoch auf 0,81 % ein und schloss bei 63.492,94 Punkten. Zwei große Schwergewichte brachen um über 6 % ein: Kioxia verlor 6,37 %, verteidigte knapp die 50.000er-Marke und schloss bei 50.590 JPY; belastet von der Verschiebung des Börsengangs von OpenAI stürzte SoftBank um 10,72 % ab und schloss bei 5.839 JPY.
Der Rückgang an den japanischen und südkoreanischen Aktienmärkten wurde im Wesentlichen von drei Faktoren angetrieben: eine steigende US-Inflation, die Sorgen vor Zinserhöhungen auslöste; ein stärkerer Yen, der eine abwartende Haltung beim südkoreanischen Won schürte und Befürchtungen hinsichtlich einer Straffung der Geldpolitik verstärkte; sowie Liquiditätsanpassungen und kurzfristiger risikoaverser Handel infolge der Einführung eines neuen Systems in Südkorea (die Börse hat heute offiziell den erweiterten Nachthandel gestartet).