TradingKey – Am 4. August haben die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte ihre Erholungsdynamik fortgesetzt, wobei die wichtigsten Aktienindizes jeweils fester eröffneten.
Der südkoreanische KOSPI-Index eröffnete 1,5 % im Plus, bevor er seine Gewinne auf rund 1,24 % eingrenzte und bei 6.334,94 Punkten notierte. Der japanische Nikkei 225 Index behielt seine Aufwärtsdynamik nach einem festeren Handelsauftakt bei und stieg um 0,40 % auf 64.009,44 Punkte.

Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten zeigte sich der südkoreanische Halbleitersektor stabil. SK Hynix stieg um 1,98 % auf 1.598.000 Won (ca. 1.117 US-Dollar), während Samsung Electronics um 1,04 % auf 242.000 Won zulegte.
Auch japanische Technologieaktien verzeichneten auf breiter Front Gewinne. Kioxia legte um 3,58 % auf 50.920 Yen (ca. 324 US-Dollar) zu, und die SoftBank Group stieg um 1,71 % auf 5.485 Yen.
Nachrichtenseitig gab SK Hynix bekannt, gemeinsam mit SanDisk ( SNDK) die erste Standardspezifikation für die Speichertechnologie der nächsten Generation – High Bandwidth Flash (HBF) – veröffentlicht zu haben. Da die Nachfrage nach Speicherbandbreite von KI-Servern und Hochleistungsrechnern kontinuierlich steigt, wird HBF als eine der wichtigsten Entwicklungsrichtungen für künftige KI-Speicherarchitekturen angesehen, und die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen hat das Marktvertrauen in die Wertschöpfungskette für fortschrittliche Speichertechnologien weiter gestärkt.
Über Nacht bauten die US-Aktienmärkte ihre Erholung aus der zweiten Hälfte der vergangenen Woche aus, wobei Technologieaktien weiterhin die Gewinne anführten. Der S&P 500 Index stieg um 1,48 % und schloss bei 7.600,50 Punkten; der Dow Jones Industrial Average legte um 693 Punkte zu und erreichte ein neues Rekordschlusshoch; der Nasdaq Composite Index kletterte um 2,13 %. Die Stärke des US-Technologiesektors lieferte positive Vorgaben für die asiatischen Märkte.
Auf geopolitischer Ebene erklärte US-Präsident Trump am vergangenen Sonntag, dass für Montag Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu erwarten seien, und sagte: „Nach dem Hormuz-Abkommen kommt das Atomabkommen.“ Der Iran dementierte jedoch in der Folge, dass beide Seiten Gespräche führen würden, und der Markt wird die Entwicklungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf globale Risikoanlagen weiterhin beobachten.