Kursrutsch am südkoreanischen Aktienmarkt verschärft sich: KOSPI bricht um fast 6 % ein, stürzt um 30 % gegenüber Juni-Hoch ab, SK Hynix und Samsung sacken beide ab

Quelle Tradingkey

TradingKey – Am 24. Juli brachen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte ein, wobei SoftBank, Kioxia, SK Hynix und Samsung allesamt kräftige Verluste verzeichneten.

Der südkoreanische Leitindex KOSPI (South Korea Composite Stock Price Index) brach um 5,72 % ein und schloss bei 6.690,62 Punkten – ein Rückgang von fast 30 % gegenüber seinem Juni-Hoch, nachdem im Intraday-Handel kurzzeitig ein „Sidecar“-Mechanismus zur Aussetzung von Programmverkäufen ausgelöst worden war. Der Nikkei 225 Index fiel um 2,73 % und schloss bei 64.611,15 Punkten, was einem Tagesverlust von über 1.800 Punkten entspricht.

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Quelle: TradingView

Eine Ausverkaufswelle erfasste den Technologiesektor, wobei SK Hynix mit einem Minus von 8,33 % aus dem Handel ging und Samsung Electronics um 7,59 % nachgab. Der japanische Chipriese Kioxia verzeichnete einen Kurseinbruch von 9,49 %, während die SoftBank Group um 7,06 % nachgab.

Shawn Oh, Leiter für südkoreanische Kassa-Aktien bei NH Investment & Securities, wies darauf hin, dass geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Risikoaversion der Anleger geschürt hätten, während die gezielte Reduzierung von Tech-Beständen durch lokale Fonds vor dem Wochenende den Abwärtsdruck am Markt verstärkte. Roy Lim, Händler bei Samsung Securities, gab an, dass einige asiatische Hedgefonds Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix veräußern, um Kapital in die neuen Aktien des chinesischen Unternehmens ChangXin Technology umzuschichten, dessen Börsengang für den 27. Juli geplant ist.

Unterdessen sieht sich der südkoreanische Markt mit dem Schock einer verschärften Regulierung konfrontiert. Am 24. Juli kündigte die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission an, die Anforderungen an die Bareinlage für Privatanleger, die mit gehebelten ETFs auf Einzelaktien handeln, erheblich von 10 Millionen Won auf 30 Millionen Won anzuheben. Zudem werden Aktien, ETFs und Anleihen nicht mehr auf die Mindesteinlage angerechnet, wobei das Inkrafttreten der neuen Regeln von August auf den 31. Juli vorgezogen wurde. Diese regulatorische Anpassung wirkt sich direkt auf die Möglichkeiten des gehebelten Handels südkoreanischer Privatanleger aus. Gleichzeitig sind solche gehebelten ETFs stark an Schwergewichte wie Samsung Electronics und SK Hynix gekoppelt, die über 70 % des Handelsvolumens am südkoreanischen Aktienmarkt ausmachen.

Daten zeigen, dass sich südkoreanische Privatanleger nach der regulatorischen Verschärfung bei gehebelten ETFs hochriskanten Derivaten wie Differenzkontrakten (CFDs) zuwenden. Nach Angaben der Korea Financial Investment Association schossen die CFD-Bestände von SK Hynix im vergangenen Jahr um 2.500 % auf 235 Milliarden Won in die Höhe, während sich jene von Samsung Electronics verfünffachten. Solche Produkte bieten einen maximalen Hebel von bis zu 2,5, was die Marktvolatilität in Zukunft weiter verstärken könnte.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
Di. 21.Jul
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
Gestern 07: 15
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