Goldpreis-Prognose: Ölpreis über 100 $ schürt Inflationssorgen, werden die Goldpreise weiter fallen?

Quelle Tradingkey

TradingKey - Im asiatischen Handel am 24. Juli gaben die Goldpreise ( XAUUSD) im Tagesverlauf kontinuierlich nach und näherten sich kurzzeitig der Marke von 4.000 US-Dollar. Mit Blick auf den Chart erholten sich die Goldpreise in dieser Woche von 4.000 US-Dollar auf ein Hoch von 4.166,19 US-Dollar. Da jedoch die Ölpreise weiter stiegen und Brent-Rohöl ( UKOIL) erneut die Marke von 100 US-Dollar überstieg, gerieten die Goldpreise unter Druck und fielen vor dem Hintergrund von Erwartungen, dass sich die US-Inflation erneut anheizen könnte, wieder zurück, was die Sorgen am Markt verstärkte.

Ölpreise über 100 $ treiben Inflationserwartungen nach oben, Wetten auf Fed-Zinserhöhungen belasten Goldpreise

Aus fundamentaler Sicht war die Lage im Nahen Osten zuletzt der entscheidende Faktor für die Entwicklung des Goldpreises. Angesichts der anhaltenden Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran konzentrierte sich der Markt bereits stark auf die Schifffahrtsrisiken in der Straße von Hormus, und die jüngsten Entwicklungen haben sich nun auch auf die Route durch das Rote Meer ausgeweitet. Nach dem Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen auf saudi-arabische Öltanker befürchtet der Markt, dass die Risiken für den Energietransport im Nahen Osten nicht mehr nur auf die Straße von Hormus beschränkt sind, sondern auf einen weiteren wichtigen Seeweg übergreifen. Unter diesem Einfluss kletterte der Schlusskurs von Rohöl der Sorte Brent am 23. Juli über die Marke von 100 US-Dollar, und die sprunghaft steigenden Energiepreise sind erneut zu einem zentralen Risiko für die globalen Märkte geworden.

Für Gold gilt: Unter normalen Umständen kurbelt eine Eskalation geopolitischer Konflikte die Nachfrage nach sicheren Häfen an. In dieser Marktphase reagieren die Anleger jedoch in erster Linie auf die Ölpreise und die Inflation, anstatt Gold lediglich als Absicherung zu kaufen. Ein kräftiger Anstieg der Ölpreise treibt die Kosten für Benzin, Transport und Produktion in die Höhe und könnte die US-Inflationsdaten in den kommenden Monaten wieder nach oben treiben. Da Gold selbst keine Zinsen abwirft, steigen die Kosten für das Halten von Gold, sobald Inflationsrisiken die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe treiben.

Die Erholung des US-Dollars und der Renditen von US-Staatsanleihen hat den Goldpreis weiter belastet. Die jüngsten Marktdaten zeigen, dass der US-Dollar-Index in die Nähe eines Drei-Wochen-Hochs kletterte, während die Rendite der 10-jährigen US-Anleihen ebenfalls über ein 18-Monats-Hoch stieg. Ein stärkerer Dollar verteuert den Kauf von Gold für Anleger in anderen Währungen, während steigende Anleiherenditen die Attraktivität von Gold im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren schmälern.

Unterdessen haben die Erwartungen an die Politik der Federal Reserve den Druck auf den Goldpreis zusätzlich erhöht. Als die Ölpreise die Marke von 100 US-Dollar durchbrachen, begann der Markt sich erneut Sorgen zu machen, dass der Disinflationsprozess in den USA gestört werden könnte. Die Federal Reserve wird in der nächsten Woche ihren Zinsentscheid bekannt geben. Während der Markt allgemein davon ausgeht, dass die Zinsen bei dieser Sitzung unverändert bleiben, haben sich die Wetten der Händler auf eine Zinserhöhung im September deutlich verstärkt. Sollte der Fed-Vorsitzende Warsh in seiner Ansprache nach der Sitzung weiterhin die Inflationsrisiken und die geldpolitische Flexibilität betonen, könnte der Druck auf Gold durch steigende Realzinsen weiter zunehmen.

Zudem hat die jüngste US-Zollpolitik die Inflationssorgen verschärft. Die Trump-Regierung kündigte neue Zölle für rund 60 Handelspartner an, was am Markt Befürchtungen weckte, dass steigende Importpreise die Inflation in den USA noch weiter in die Höhe treiben könnten. Für den Goldmarkt könnten Zölle zwar an sich eine Flucht in sichere Häfen auslösen; sollte ihr Endergebnis jedoch darin bestehen, die Inflation anzuheizen und eine restriktivere Haltung der Fed zu verstärken, wird dies Druck auf den Goldpreis ausüben.

Technische Analyse des Goldpreises: Unterstützung bei 4.000 $ erneut getestet, kann eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation den Goldpreis über 4.200 $ treiben?

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Goldpreis-Tageschart, Quelle: TradingView

Dem Tageschart von Gold zufolge verzeichneten die Goldpreise in dieser Woche eine kräftige Erholung von der Marke von 4.000 $ auf 4.166,19 $, erreichten ein Fast-Zwei-Wochen-Hoch und sorgten für eine Erholung der bullishen Marktstimmung. Unter dem Druck kontinuierlich steigender Ölpreise fielen die Goldpreise jedoch wieder zurück und könnten die Unterstützung bei der Marke von 4.000 $ erneut nach unten testen.

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Goldpreis-4-Stunden-Chart, Quelle: TradingView

Dem 4-Stunden-Chart von Gold zufolge fielen die Goldpreise auf ein Intraday-Tief von 4.021,88 $, das das Tief vom 8. Juli bei 4.021,65 $ nicht unterschritt, und begannen anschließend wieder zu steigen. Dies deutet darauf hin, dass die Candlestick-Struktur voraussichtlich den Ansatz einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS-Boden) bilden wird, mit 4.021,65 $ als linker Schulter, 3.959,25 $ als Kopf und 4.138,31 $ als Nackenlinie. Wenn diese aktuelle 4-Stunden-Kerze ein Ende des Rückgangs bestätigt und sich stabilisiert, ist die SKS-Bodenformation etabliert. Dies bedeutet, dass das kurzfristige bullishe Momentum deutlich gestärkt wird und das primäre Aufwärtsziel für die Goldpreise ein Ausbruch über 4.200 $ sein wird.

Umgekehrt werden die Goldpreise, falls sie heute unter 4.021,65 $ fallen, in eine tiefere kurzfristige Korrekturphase eintreten, wobei sie zunächst die Marke von 4.000 $ nach unten testen und das Potenzial besitzen, weiter auf 3.900 $ zu fallen.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Klimakiller KI: So plündern Big Techs unsere EnergiereservenInvesting.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
Autor  Investing.com
16.Jul. 2024
Investing.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
West Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
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Goldpreis Prognose: Unter dieser Marke wird es richtig gefährlichDer Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
Autor  FXStreet
Di. 21.Jul
Der Goldpreis steht an einem Punkt, an dem Anleger sehr genau hinschauen sollten. Denn der Tageschart der Gold Futures zeigt aktuell kein entspanntes Bild. Der Preis liegt bei 4.053,32 US-Dollar, aber der dominante Trend zeigt weiterhin nach unten.
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
Gestern 07: 15
Der Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
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