Kospi stürzt ab und löst Handelsstopp aus, SK Hynix bricht um 14% ein, Samsung Electronics verliert 10%

Quelle Tradingkey

TradingKey - KOSPI stürzt um 8 % ab und löst Handelsunterbrechungen aus, SK Hynix bricht um 13 % ein und löst Massenflucht bei Tech-Aktien aus.

Am 13. Juli asiatischer Zeit weiteten sich die Nachmittagsverluste des Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) rasch auf 8,07 % aus. Der Index brach um über 600 Punkte ein, durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 7.000 Punkten und erreichte mit einem Tagestief von rund 6.880 Punkten ein neues Zweimonatstief.kospi-463a3be482614413b4ae17775abbf0b2

KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView

Trotz eines kräftigen Kursanstiegs bei seinem US-ADR-Börsendebüt am vergangenen Freitag sah sich das Unternehmen bei seiner Rückkehr an den Seuler Heimatmarkt heute mit einer historischen Liquidationswelle konfrontiert. Der Aktienkurs brach um über 14 % auf 1.876.000 KRW ein, fiel auf das Niveau vom 8. Juni zurück und geriet ins Auge des Sturms, der den allgemeinen Markteinbruch anführte. Auch Südkoreas größtes Schwergewicht, Samsung Electronics, blieb heute nicht verschont: Die Verluste im Tagesverlauf überstiegen 10 % und drückten den Kurs auf ein Tief von 255.500 KRW, was dem Stand vom 6. Mai entspricht.

Der gleichzeitige Absturz der beiden Chipriesen trennte den KOSPI-Index direkt von seiner Lebensader. Heute gegen 13:28 Uhr Seuler Zeit löste die Korea Exchange offiziell eine marktweite Handelsunterbrechung (Circuit Breaker) aus, wodurch der gesamte Handel für 20 Minuten ausgesetzt wurde. Dies ist bereits das siebte Mal im Jahr 2026, dass am südkoreanischen Aktienmarkt ein Circuit Breaker ausgelöst wurde, was den Angstindex des Marktes augenblicklich in die Höhe schießen ließ.

Am Wochenende brach im Gebiet um die Straße von Hormus eine neue Runde direkter militärischer Konflikte zwischen den USA und dem Iran aus. Die plötzliche Eskalation der Spannungen im Nahen Osten löste umgehend eine kollektive Panik bei globalen Risikoanlagen aus. Südkoreanische Aktien eröffneten am Montag schwächer und rutschten im Handelsverlauf weiter ab. Da sich die Verluste am Nachmittag weiter ausweiteten, deutet dies darauf hin, dass ausländisches und institutionelles Kapital um jeden Preis aus dem stark exportabhängigen südkoreanischen Halbleitersektor abzieht.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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