Der US-Dollar (USD) bewegte sich am Donnerstag in einer engen Spanne, baute die Verluste des Vortages aus und erreichte kurzzeitig mehrtägige Tiefstände. In der Zwischenzeit hielten die geopolitischen Spannungen an, während die Anleger den vorsichtigen Tonfall aus dem FOMC-Protokoll vom Mittwoch weitgehend zu ignorieren schienen.
Der US Dollar Index (DXY) behielt am Donnerstag zum zweiten Tag in Folge den rückläufigen Ton bei, konnte sich jedoch von den früheren Tiefständen erholen und anschließend die Region um 101,00 in Frage stellen. Als nächstes steht am USD-Kalender die Veröffentlichung der stets relevanten Inflationszahlen an, die am 14. Juli vom Verbraucherpreisindex (CPI) erfasst werden.
EUR/USD verzeichnete am Donnerstag den zweiten aufeinanderfolgenden Tagesanstieg, wobei die Gewinne jedoch um die Marke von 1,1450 auf starken Widerstand stießen. Die endgültigen Inflationsdaten aus Deutschland werden zusammen mit der Rede von ECB-Vujcic erwartet.
GBP/USD konnte die frühe Bewegung zu einem Dreiwochenhoch um 1,3430 nicht halten, geriet unter Druck und testete erneut die Nähe von 1,3400. Das nächste Ereignis über den Kanal hinweg wird die Veröffentlichung des BRC Retail Sales Monitor am 14. Juli sein.
Die wöchentliche Erholung des USD/JPY kam am Donnerstag ins Stocken, da der Greenback erneut unter Abwärtsdruck geriet und anhaltende Bedenken hinsichtlich FX-Interventionen bestehen. Die Produzentenpreise werden die einzige Veröffentlichung im „Land der aufgehenden Sonne“ sein.
AUD/USD setzte die kleine Aufwärtsbewegung vom Mittwoch fort und näherte sich der Zone um 0,6950, stets gestützt durch frisches Verkaufsinteresse, das dem Buck schadet. Datenseitig wird Westpac am 14. Juli seinen Verbrauchervertrauensindex veröffentlichen.
USD/CAD ist auf die Zone um 1,4150 zurückgefallen, das untere Ende seiner aktuellen mehrtägigen Konsolidierungsphase, und verzeichnete den vierten Tag in Folge Verluste. Zum Wochenausklang wird der kanadische Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt stehen.
Die Preise für ein Barrel WTI kehrten nach vier aufeinanderfolgenden Tagesgewinnen um und fielen zurück auf die Marke von 72,00 USD pro Barrel sowie unter ihren kritischen 200-Tage-SMA.
Die Goldpreise beendeten drei aufeinanderfolgende Tagesverluste und eroberten den Bereich oberhalb der Marke von 4.100 USD pro Feinunze zurück, stets begleitet von frischer Schwäche des US-Dollars und anhaltenden geopolitischen Spannungen.