Aktuelle Entwicklungen im Nahostkrieg: Trump verzichtet vorerst auf Angriffe auf den Iran angesichts des Versprechens, dass ein Abkommen zur Straße von Hormus nahe ist

Quelle Fxstreet

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen im Krieg im Nahen Osten, die sich am Wochenende ereignet haben und in der kommenden Woche voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben werden.

  • US-Präsident Donald Trump sagte, dass er neue Angriffe auf den Iran vorerst zurückhält, da man "rasch" eine Einigung über dessen Atomprogramm und die vollständige Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielen könne.
  • Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte am Sonntag auf Telegram, dass sich die Verhandlungen zwischen Iran und Oman in der Endphase befänden. Die beiden Länder, die die Meerenge flankieren, diskutieren über eine neue Route durch sie, doch die Gespräche umfassen nicht die Frage, ob die Meerenge geschlossen oder offen sein wird.
  • Axios berichtete am Sonntag, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Trump dazu aufgefordert habe, von neuen Angriffen abzusehen. Die offizielle saudische Nachrichtenagentur sagte, der De-facto-Herrscher des Königreichs habe gegenüber Trump die Notwendigkeit von Dialog zur Deeskalation der Spannungen betont.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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