Der oberste gemeinsame Militärbefehl Irans erklärte, dass Teheran seine Angriffe ausweiten und die Interessen der USA und ihrer Verbündeten in der gesamten Region ins Visier nehmen werde, falls die USA Irans Nuklearanlagen angreifen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.
Der iranische Staatsfernseher berichtete, dass ein Angriff der USA auf Irans Nuklearanlagen eine Ausweitung des Krieges in der Region bedeuten würde.
Die Erklärung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump gesagt hatte, dass die USA das Gebiet Pickaxe Mountain „ziemlich bald“ angreifen würden. Trump versprach am Dienstag eine Reaktion, falls Huthi-Milizen im Jemen diese Wasserstraße stören sollten, spezifizierte jedoch nicht, wie.
Am Dienstag schienen einige Öltanker ihre Fahrten zu pausieren, als sie sich den jemenitischen Gewässern näherten, die in das Rote Meer führen. Die vom Iran unterstützte Gruppe sandte eine E-Mail an Schiffsbesitzer mit der Warnung, saudische Häfen nicht anzulaufen.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.