US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass Chinas Führer Xi Jinping wahrscheinlich die Macht hat, den Iran zu beeinflussen, und fügte hinzu, dass er in Bezug auf den Iran nicht viel geduldiger sein werde, berichtete Reuters am Freitag.
Bereits am Donnerstag erklärte Trump, dass Chinas Führer Xi Jinping angeboten habe, bei der Aushandlung eines Endes des Krieges mit dem Iran zu helfen und die Straße von Hormus für den globalen Schiffsverkehr offen zu halten.
China will Öl aus den USA kaufen.
Es werden chinesische Schiffe nach Texas, Louisiana und Alaska geschickt.
Die iranischen Führungskräfte, mit denen wir es zu tun haben, sind vernünftig.
Ich werde in Bezug auf den Iran nicht viel geduldiger sein.
China wird das Land schrittweise öffnen.
Das Visumthema wurde mit China in Gesprächen angesprochen.
Xi hat wahrscheinlich die Fähigkeit, den Iran zu beeinflussen.
Ein Handelskrieg ist im Allgemeinen ein wirtschaftlicher Konflikt zwischen zwei oder mehr Ländern, der durch extreme Protektionismusmaßnahmen einer Seite ausgelöst wird. Dies beinhaltet die Errichtung von Handelsbarrieren, wie beispielsweise Zölle, die wiederum Gegenmaßnahmen hervorrufen. Dies führt zu steigenden Importkosten und letztlich zu höheren Lebenshaltungskosten.
Der wirtschaftliche Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und China begann Anfang 2018, als Präsident Donald Trump Handelsbarrieren gegen China verhängte. Er begründete dies mit unfairen Handelspraktiken und dem Diebstahl geistigen Eigentums durch die asiatische Großmacht. China reagierte mit Vergeltungsmaßnahmen und führte Zölle auf zahlreiche US-Waren ein, darunter Autos und Sojabohnen. Die Spannungen eskalierten, bis die beiden Länder im Januar 2020 das „Phase-One-Handelsabkommen“ unterzeichneten. Dieses Abkommen verpflichtete China zu strukturellen Reformen und Änderungen seines wirtschaftlichen und handelspolitischen Regimes, um Stabilität und Vertrauen zwischen den beiden Nationen wiederherzustellen. Die Coronavirus-Pandemie rückte den Konflikt zunächst in den Hintergrund. Es sei jedoch erwähnt, dass Präsident Joe Biden, der nach Trump ins Amt kam, die Zölle beibehielt und sogar weitere Abgaben hinzufügte.
Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus als 47. Präsident der USA hat eine neue Welle von Spannungen zwischen den beiden Ländern ausgelöst. Während des Wahlkampfs 2024 hatte Trump versprochen, Zölle von 60 % auf chinesische Waren zu erheben, sobald er wieder im Amt sei – ein Versprechen, das er am 20. Januar 2025 umsetzte. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird somit dort fortgesetzt, wo er aufgehört hatte. Die gegenseitigen Strafmaßnahmen beeinflussen die globale Wirtschaftslage erheblich, stören die weltweiten Lieferketten, senken die Ausgaben – insbesondere Investitionen – und tragen direkt zur Inflation des Verbraucherpreisindex bei.