Japans Finanzministerin Satsuki Katayama sagte, dass sie vom 17. Mai an an dem G7-Treffen in Frankreich teilnehmen werde, berichtete Reuters am Freitag. Katayama erklärte weiter, dass Japan einen flexiblen Ansatz zum Schutz der Lebensgrundlagen der Haushalte verfolgen werde, da die Kosten für Energieimporte infolge von Lieferunterbrechungen im Nahen Osten weiter steigen.
Plant ab dem 17. Mai nach Frankreich zum Treffen der G7-Finanzminister zu reisen.
Wird vorerst die Auswirkungen der Energieimportkosten auf den Stromverbrauch beobachten.
Verfügt über 1 Billion Yen Reserve für den Haushalt 2026, kein dringender Bedarf für zusätzlichen Haushalt.
Wird flexibel handeln, um die Lebensgrundlagen der Menschen zu schützen.
Die Anleiherenditen steigen weltweit, einschließlich Großbritannien und den USA, bei den G7-Gesprächen wird dieses Thema voraussichtlich behandelt.
Bei Redaktionsschluss notierte das Paar USD/JPY um 0,07% höher bei 158,48.
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.