Hisbollah sagt, dass sie sich nicht an die Vereinbarung aus den Libanon-Israel-Gesprächen halten wird

Quelle Fxstreet

Der vom Iran unterstützte Hisbollah erklärte in der asiatischen Sitzung am Dienstag, dass sie keine Bedingungen aus den Vereinbarungen zwischen Israel und Libanon akzeptieren werde, die für Friedensgespräche um 15:00 GMT in Washington geplant sind.

Im Vorfeld des Treffens sagte der libanesische Kulturminister Ghassan Salame: „Wir sprechen über ein Vorbereitungstreffen auf Botschafterebene, um eine Pause in den militärischen Aktivitäten, wenn nicht sogar einen Waffenstillstand, zu erreichen“, berichtete Al Jazeera.

Auswirkungen auf den Devisenmarkt

Die Marktstimmung bleibt trotz der Weigerung der vom Iran unterstützten Hisbollah, dem potenziellen Ergebnis der Gespräche zwischen Israel und Libanon zu folgen, günstig für risikoreichere Anlagen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der US Dollar Index (DXY) niedriger bei rund 98,30, dem niedrigsten Stand seit über sechs Wochen.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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