AUD/USD setzte seine Erholung am Montag fort, stieg auf neue 10-Wochen-Hochs und hielt sich in der Nähe der 0,7100-Zone. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt das Paar um 0,40% im Plus, angetrieben fast ausschließlich von einem breit schwachen US-Dollar (USD) und nicht von irgendetwas Positivem aus Australien.
Der Greenback steht auf breiter Front unter Druck. Die bislang im August veröffentlichten US-Daten zu Beschäftigung, Inflation und Einzelhandelsumsätzen fielen durchweg schwach aus, und das hat die Erwartungen zurückgeschraubt, dass die Federal Reserve (Fed) auf ihrer Sitzung im September die Zinsen anheben wird. Die Fed beließ ihren Leitzins Anfang August bei 3,50%-3,75%, wobei drei Vertreter aus Sorge um die Inflation für eine Zinserhöhung votierten.
Zwischen Sonntagabend und Montagfrüh wurden mehrere chinesische Daten veröffentlicht, darunter Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze. Beide verlangsamten sich gegenüber dem Vormonat und verfehlten die Erwartungen, eine Kombination, die auf eine Verlangsamung der Binnenaktivität in China hindeutet. Die Industrieproduktion stieg im Juli um 4,5%, nach Juni und unter den Prognosen, während sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze auf 0,6% abkühlte.
Für eine Währung wie den Aussie, die so eng an die chinesische Nachfrage gekoppelt ist, wäre das normalerweise ein Belastungsfaktor. Stattdessen hat AUD/USD die Zahlen beiseitegeschoben, ein Zeichen dafür, wie einseitig die Lage derzeit ist, wobei der schwache Greenback alles andere überlagert.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7115 und bewahrt damit einen bullischen kurzfristigen Bias, da es sich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7077 und dem 100-Perioden-SMA bei 0,7030 hält. Das Paar handelt zudem knapp über der horizontalen Unterstützung bei 0,7108, während der Relative Strength Index (RSI) bei rund 69 liegt, was auf ein starkes, aber leicht überkauftes Aufwärtsmomentum hindeutet, das den Anstieg verlangsamen könnte, ohne ihn unmittelbar umzukehren.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,7124, gefolgt von einer dichten Barriere bei 0,7127 und 0,7129, wo Verkäufer den jüngsten Anstieg wahrscheinlich verteidigen werden. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,7108, wobei der 20-Perioden-SMA bei 0,7077 und der 100-Perioden-SMA nahe 0,7030 als tiefere Nachfrageniveaus dienen dürften, falls sich ein korrigierender Pullback entwickelt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)