US-Präsident Donald Trump sagte, dass er nicht daran interessiert sei, das auslaufende Abkommen mit dem Iran zu erneuern, wie Bloomberg am Montag berichtete.
Trump beharrte darauf, dass Washington über Hebelwirkung gegenüber dem Iran verfüge, und verwies dabei auf die Seeblockade iranischer Häfen. Er wiederholte seine Idee, die kritische Wasserstraße als US-Territorium zu erklären, und beharrte darauf, dass die USA die vollständige Kontrolle behielten.
Am Montag erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, dass eine Einigung aufgrund von Sicherheitskomplexitäten und dem "obstruktiven Verhalten destruktiver Elemente" schwer zu erreichen sei, und fügte hinzu, dass die USA ihre Blockade aufheben müssten.
Unterdessen besuchte Trumps Schwiegersohn und Friedensgesandter Jared Kushner in dieser Woche den Nahen Osten, um einen von den USA vermittelten Waffenstillstand im Gazastreifen zu beschleunigen. Kushner sagte, er glaube, Trump werde bei einem Deal mit dem Iran geduldig sein, auch wenn man sich in Bezug auf ein Verständnis noch nicht nähergekommen sei.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt West Texas Intermediate (WTI) mit 0,06% im Tagesverlauf bei 85,07 USD im Plus.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.