USD/JPY handelt am Freitag deutlich tiefer im Bereich von 159,50, da der japanische Yen (JPY) nach einer Intervention der japanischen Behörden und einer relativ hawkischen geldpolitischen Ankündigung der Bank of Japan (BoJ) an Stärke gewinnt.
Japan soll Berichten zufolge in den Devisenmarkt eingestiegen sein, um Yen zu kaufen und US-Dollar zu verkaufen, nachdem USD/JPY in den vergangenen Wochen auf Mehrjahrzehntehochs gestiegen war. Die Intervention löste einen abrupten Rückgang des Paares aus, obwohl die Kursbewegung weiterhin äußerst volatil bleibt, da Anleger abwägen, ob die Behörden die Währung weiterhin stützen werden.
Die BoJ ließ ihren kurzfristigen Zinssatz wie allgemein erwartet unverändert bei 1,00%. Der Beschluss wurde mit einer Mehrheit von 8 zu 1 angenommen, wobei Vorstandsmitglied Hajime Takata für eine Anhebung auf 1,25% stimmte, da die Aufwärtsrisiken für die Inflation durch Nachfrageschocks aus dem Ausland und Veränderungen der globalen Finanzbedingungen zunehmen.
Trotz der unveränderten Zinsen bekräftigte die japanische Zentralbank, dass sie die Kreditkosten weiter anheben werde, wenn sich Wirtschaftstätigkeit, Inflation und Finanzierungsbedingungen im Einklang mit ihren Prognosen entwickeln. BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda deutete zudem an, dass die Zentralbank das Tempo der Zinserhöhungen beschleunigen könnte und nicht hinter die Inflationskurve zurückfallen werde, was den Yen zusätzlich stützt.
Geopolitische Entwicklungen senden gemischte Signale für den US-Dollar. US-Präsident Donald Trump kündigte eine Vereinbarung an, die auf die schrittweise Entwaffnung der Hamas und den eventualen Abzug israelischer Streitkräfte aus Gaza abzielt. Diese Entwicklung könnte die Nachfrage nach sicheren Häfen wie dem Greenback etwas verringern, auch wenn die Umsetzung weiterhin von den Zusagen der beteiligten Parteien abhängt.
Die Spannungen rund um den Iran bleiben jedoch erhöht. Kuwait erklärte, seine Luftabwehr habe iranische Drohnen abgefangen, die militärische und lebenswichtige Anlagen ins Visier genommen hätten, während Trump sagte, der Krieg verlaufe gut und die Vereinigten Staaten würden den Iran „hart treffen“.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 159,12 und behält damit eine kurzfristig rückläufige Tendenz bei, da sich der Kurs deutlich unter den 20-Perioden- und 100-Perioden-Simple Moving Averages (SMAs) hält, die sich um 162,31 und 162,62 gruppieren. Das Paar bleibt durch eine Zone horizontalen Widerstands nach oben begrenzt, die bei 159,92 beginnt und bei 160,57 verstärkt wird, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 25 im überverkauften Bereich verharrt, was darauf hindeutet, dass das Abwärtsmomentum überdehnt, aber noch nicht umgekehrt ist.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 159,92, mit einer stärkeren Barriere bei 160,57. Oberhalb dieser Niveaus bilden die 20-Perioden- und 100-Perioden-MAs um 162,31 bzw. 162,62 eine breitere Angebotszone, die zurückerobert werden müsste, um den vorherrschenden rückläufigen Ton zu entschärfen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 158,91, mit einem sekundären Boden bei 158,56, und ein klarer Bruch unter diese Zone würde das Paar weiteren Rückgängen im Einklang mit dem dominierenden Abwärtstrend aussetzen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)