NZD/USD handelt am Montag nahe der Zone von 0,5790 und tut sich schwer, seine Erholung trotz der leichten Schwäche des US-Dollars (USD) auszuweiten. Der neuseeländische Dollar (NZD) erhält etwas Unterstützung durch den starken Rückgang der Ölpreise, da niedrigere Energiekosten die Aussichten für Neuseeland verbessern, das stark von importiertem Treibstoff abhängig ist.
Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den Vereinigten Staaten (US) stiegen im Juni nur um 0,3% MoM und blieben damit deutlich unter der Markterwartung von 1,6%, nachdem der Rückgang im Mai auf revidierte 4,0% beziffert worden war. Die Auftragseingänge ohne Transport legten jedoch um 0,6% zu, während die Auftragseingänge ohne Verteidigung um 0,3% stiegen, was darauf hindeutet, dass die zugrunde liegende Nachfrage der Unternehmen relativ widerstandsfähig blieb.
Der schwächere Gesamtwert begrenzte die Nachfrage nach dem Greenback, auch wenn sich die Auswirkungen auf NZD/USD in Grenzen hielten, da Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve größere Positionen vermieden.
Am Dienstag richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Vier-Wochen-Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsänderung in den USA, der zuvor bei 16,5K lag. Ein weiterer Rückgang könnte die Sorge verstärken, dass das Beschäftigungswachstum an Schwung verliert, und den US-Dollar unter Druck setzen.
Für den US-Hauspreisindex wird im Mai ein Anstieg um 0,2% MoM erwartet, nachdem er zuvor um 0,1% gefallen war. Außerdem werden die Verbrauchervertrauensdaten für Juli veröffentlicht, die vor der Fed-Entscheidung am Mittwoch weitere Einblicke in die Stimmung der Haushalte geben werden.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5779 und weist kurzfristig eine bärische Tendenz auf, da das Paar weiterhin unter den kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten gedeckelt bleibt. Der 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5790 und der 100-Perioden SMA bei 0,5782 liegen beide direkt darüber als unmittelbarer dynamischer Widerstand und stimmen mit den nahegelegenen horizontalen Begrenzungen bei 0,5786 und 0,5794 überein. Der Relative Strength Index (RSI) um 39 bleibt unter der neutralen 50er-Linie, was darauf hindeutet, dass das Abwärtsmomentum trotz einer gewissen Stabilisierung nach den jüngsten Verlusten weiterhin dominiert.
Auf der Oberseite konzentriert sich der erste Widerstand zwischen dem 100-Perioden SMA bei 0,5782 und dem 20-Perioden SMA bei 0,5790, verstärkt durch horizontale Barrieren bei 0,5786 und 0,5794, mit einer stärkeren Obergrenze bei 0,5800. Ein anhaltender Ausbruch über diesen Bereich würde höhere Widerstände bei 0,5907, 0,5930 und 0,5965 freilegen. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei der horizontalen Marke von 0,5771; ein klarer Bruch dieser Marke würde den Rückgang wieder eröffnen und das Paar im Einklang mit der vorherrschenden bärischen Struktur für weitere Schwäche anfällig machen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)