Am Montag machte US-Präsident Donald Trump Schlagzeilen, während Anleger auf geldpolitische Sitzungen von drei der acht großen Zentralbanken warteten, angeführt von der Federal Reserve, der Bank of England und der Bank of Japan.
Trump sagte, dass der Iran mit den USA über ein Abkommen spricht, und erklärte, dass der Abschluss eines solchen möglich sei. Er fügte hinzu, dass noch reichlich Zeit bleibe, um mit dem Iran eine Einigung zu erzielen, und dass "wir sehen werden, was passiert."
Axios berichtete, dass Trump ihnen gesagt habe, er habe beschlossen, die Angriffe auf den Iran zu stoppen, was den Weg für Diplomatie öffne, die Tür für ausgeweitete Militäroperationen jedoch offen lasse, falls die Gespräche scheiterten,
Trump sagte, dass die USA möglicherweise involviert wären, falls es Probleme mit den Huthi gebe, und merkte an, dass sie die Abraham-Abkommen mit Saudi-Arabien nicht besprochen hätten.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.